—-Normale Sicht—-
Das reden mit James tat echt gut obwohl ich noch immer etwas traurig bin das wir uns nun nicht mehr so oft sehen können aber zumindest telefonieren wir oft und jetzt ist er ja auch noch in Edinburgh bis zur Hochzeit.. Am nächsten Tag wollte ich ein wenig lesen in der Bibliothek ich muss mich ablenken da ich immer wieder an Philipp denken muss er hat mich vorhin angerufen und gesagt das er heute mit Taylor reden möchte und seinen Job kündigt und danach fahren sie zur Wohnung und beginnen alles einzupacken ich freue mich schon riesig wenn er wieder hier ist er fehlt mir wahnsinnig.. Ich machte mich auf den weg und sah unten in der Eingangshalle eine Frau stehen die ich nicht kannte ich runzelte verwirrt die Stirn und ging die Treppe hinunter Ich:“ Hallo? Kann ich irgendwie helfen?“ Sie sah jung aus und richtig hübsch Frau:“ Mein Name ist Emma ich muss dringend mit Henry sprechen ist er hier?“ Ich schüttelte den Kopf Ich:“ Tut mir leid Henry ist mit meinem Verlobten in London“ Sie seufzte Emma.“ verdammt .. ich müsste ihn wirklich sehr dringend sprechen“ Ich:“ kann ich dir vielleicht helfen?“ Sie schüttelte den Kopf und sah total fertig und verwirrt aus sie tat mir echt leid ich weiß genau wie sie sich fühlt so ging es mir auch Ich:“ Möchtest du vielleicht eine Tasse Tee?“ Sie schaute mich an und nickte dankbar ich führte sie ins Wohnzimmer und rief nach Maria sie brauchte uns wenige Minuten später eine Kanne Tee und zwei Tassen dann ging sie wieder und ich saß mit Emma auf der Couch Ich:“ Ich bin übrigens Jennifer.. woher kennst du Henry?“ Emma:“ wir haben uns vor wenigen Wochen getroffen und die Nacht miteinander verbracht“ Ich:“ Oh okay und was willst du von Henry?“ Sie senkte ihren Blick und umklammerte ihre Tasse fester Ich:“ Du musst es mir nicht sagen“ Emma:“ Ich bin Schwanger… von Henry“ Ich schaute sie mit großen Augen an.. hab ich das gerade richtig verstanden? Ich:“ Du bist von Henry Schwanger?“ Sie hob ihren Kopf und nickte Emma:“ Ich hab es vor paar Tagen erfahren und war mir unsicher ob ich es ihm wirklich sagen sollte weil ich nicht weiß ob er überhaupt Kinder möchte aber ich finde jedes Kind hat ein recht auf einen Vater“ Ich lehnte mich zurück und war sprachlos Emma:“ Kannst du mir einen gefallen tun? Hier ist meine Nummer kannst du mich anrufen sobald Henry wieder hier ist? Und bitte sag ihm noch nichts von meiner Schwangerschaft das möchte ich tun“ Sie reichte mir eine Karte mit ihrer Nummer darauf und ich nahm sie Ich:“ Natürlich das kann ich machen“ Emma:“ Danke es ist mir wirklich wichtig“ Ich nickte und sie trank einen Schluck dann stand sie auf und stellte die Tasse auf den Tisch Emma:“ Ich muss jetzt los es war wirklich nett dich kennenzulernen“ Ich stand ebenfalls auf und lächelte sie an Ich:“ Hat mich auch gefreut Emma und sobald Henry hier ist sag ich dir Bescheid“ Emma:“ vielen Dank“ Sie lächelte mich kurz an und ging an mir vorbei ich schaute ihr hinterher und konnte das nicht glauben ich muss Philipp anrufen und ihm fragen wann genau er wieder zurück ist.. Ich verließ das Wohnzimmer und ging die Treppe hinauf ins Schlafzimmer dann suchte ich nach meinem Handy und rief Philipp an er hob auch gleich ab Philipp:“ Liebling was ist los? Ist was passiert?“ Ich:“ Nein alles gut ich wollte dich Fragen wann ihr wieder hier seit“ Philipp:“ Das wird noch etwas dauern wir waren jetzt bei Taylor und ich hab mit meinem Chef geredet und den Job gekündigt und nun sind wir in der Wohnung und versuchen da alles zu klären.. wieso fragst du? Geht es dir nicht gut?“ Ich:“ Doch mir geht es schon etwas besser es ist nur.. wo ist Henry?“ Philipp:“ Neben mir? Wieso?“ Ich:“ Ich darf das nicht sagen ich hab es versprochen.. wenn du mal alleine bist kannst du mich dann anrufen? Henry sollte nichts erfahren in Moment“ Philipp´s Stimme klang unsicher Philipp:“ Natürlich.. aber was ist denn los Liebling?“ Ich:“ Es ist was echt verrücktes passiert was ich dir dringend erzählen muss“ Philipp:“ In Ordnung ich rufe dich bald zurück.. aber dir geht es wirklich gut?“ Ich:“ Ja bei mir ist alles okay“ Philipp:“ Na gut dann bis später mein Liebling“ Ich:“ bis dann“ Ich legte auf und machte mich nun wirklich auf den weg in die Bibliothek…

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