Between Devils and Angels – Kapitel 81

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Das Geräusch war nicht das Zerbrechen von Stein, sondern das Bersten einer Welt. Als Malakith die Energie von Lucians Blutopfer in Alecs versteinerten Körper leitete, explodierte die Krypta in einer Welle aus schwarzem Licht. Philipp riss mich und Lucian zu Boden, während Sarah von der Wucht gegen die Wand geschleudert wurde. Der Staub legte sich nur langsam, doch was in der Mitte des Raumes stand, raubte uns den Atem. Jennifer: „Alec…?“ Er stand da, wo zuvor die Statue war. Doch er war nicht mehr der Teufel, den ich kannte. Sein Körper war übersät mit feinen, leuchtenden Linien aus violettem Glaslicht, das nun friedlich unter seiner Haut pulsierte. Das Beeindruckendste jedoch waren seine Schwingen. Er besaß keine ledrigen Teufelsflügel mehr. Hinter seinem Rücken entfalteten sich gewaltige Flügel aus schwarzem, spiegelglattem Obsidian, die bei jeder Bewegung leise klangen wie hunderte von Schwertern. Er schlug die Augen auf. Sie waren nicht mehr dunkel, sondern flüssiges Silber, in dem die Sterne des Refugiums zu tanzen schienen. Alec: (seine Stimme klang tief und hallend) „Ich… ich höre alles. Das Flüstern der Steine. Den Herzschlag der Welt.“ Sarah: (sie rappelte sich mühsam auf, ihr Gesicht voller Entsetzen) „Was hast du getan, Malakith? Du hast ein Monstrum erschaffen! Einen Obsidian-Seraph… das widerspricht jedem göttlichen Gesetz!“ Philipp: (tritt vorsichtig vor, ein Grinsen stiehlt sich auf sein Gesicht) „Gesetze waren noch nie sein Ding, Sarah. Alec? Bist du da drin noch du selbst?“ Alec sah Philipp an, und für einen Moment flackerte die alte, schelmische Wärme in seinen silbernen Augen auf. Er hob seine Hand – die Finger endeten immer noch in scharfen Klauen, aber sie waren nun aus unzerstörbarem Kristall. Alec: „Ich bin mehr als zuvor, Philipp. Ich bin die Antwort auf die Stille der Architekten.“ Er trat auf mich zu und nahm mein Gesicht in seine großen, kühlen Hände. Die Berührung war elektrisierend. Ich spürte die Macht der Leere, die nun fest in ihm verankert war. Er sah zu Lucian, der mit großen Augen zu seinem Vater aufblickte. Lucian: „Du bist hübsch, Papa. Aber du riechst jetzt nach Weltraum.“ Alec: „Das ist der Geruch der Freiheit, kleiner Kämpfer.“ Doch das Glück hielt nur Sekunden. Sarah war zum Balkon geeilt und starrte hinaus in die Dämmerung des Refugiums. Sarah: „Es ist zu spät. Die Energie der Transformation war wie ein Leuchtfeuer. Jayden wird nicht allein zurückkehren. Er hat die Eiserne Garde gerufen. Sie werden dieses Refugium dem Erdboden gleichmachen, um diese… Kreatur zu vernichten.“ Am Horizont erschienen hunderte von goldenen Schiffen, flankiert von Kriegern mit brennenden Flügeln. Die Inquisition war mit ihrer vollen Macht zurückgekehrt. Alec: (breitet seine Obsidian-Flügel aus, die die gesamte Krypta zu verdunkeln scheinen) „Lass sie kommen. Ich habe lange genug im Dunkeln gewartet. Jetzt werde ich ihnen zeigen, wie tief der Schatten wirklich ist.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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