Between Devils and Angels – Kapitel 91

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Ich starrte den Postboten an. Als die Gestalt den Kopf hob und die Kapuze zurückschob, blieb mir fast das Herz stehen. Es war Sarah. Ihre strahlende Aura war verschwunden, ihre Kleidung war schmutzig und zerrissen. Sie sah nicht mehr wie eine stolze Kriegerin des Himmels aus, sondern wie eine Gejagte. Sarah: „Jennifer… bitte. Ich wusste nicht, wohin ich sonst gehen sollte. Sie kommen. Und dieses Mal haben sie Waffen, gegen die ihr als Menschen keine Chance habt.“ Jennifer: „Wer kommt, Sarah? Wir haben alles beendet. Der Ur-Architekt ist weg!“ Sarah: „Er ist weg, aber er hat ein Vakuum hinterlassen. Etwas Altes, etwas Hungriges ist durch den Riss geschlüpft, bevor er sich schloss. Und es jagt alles, was jemals mit der Leere in Berührung kam.“ Philipp kam vom Strand hochgerannt, die Farbdose noch in der Hand. Als er Sarah sah, verfinsterten sich seine Züge. „Was macht sie hier, Jen? Ich dachte, wir wären diese Engel ein für alle Mal los!“ Sarah: „Philipp, hör auf zu zanken! Ihr seid schutzlos. Aber ich habe etwas gerettet.“ Sie holte ein kleines, kristallines Gefäß aus ihrer Tasche. Darin wirbelte ein Gemisch aus tiefschwarzem Schatten und glühendem, violettem Licht. Es war die Essenz, die sie im Weißen Raum aufgefangen hatte – unsere Essenz. Sarah: „Ich kann euch eure Natur zurückgeben. Aber seid gewarnt: Wenn ich dieses Gefäß öffne, gibt es kein Zurück mehr zum normalen Leben. Ihr werdet wieder das sein, was ihr seid. Teufel. Krieger. Gejagte.“ Alec trat vor. Er sah mich an, dann Lucian, der verängstigt hinter meinem Bein hervorlugte. Er sah das Zittern in meinen Händen und die dunklen Wolken, die sich am Horizont unnatürlich schnell zusammenzogen. Alec: „Das normale Leben war ein schöner Traum, Jen. Aber ein Traum schützt meinen Sohn nicht vor dem, was da draußen im Schatten lauert.“ Er nahm Sarah das Gefäß aus der Hand. Ohne zu zögern, zerbrach er es auf dem Boden zu seinen Füßen. Es war, als würde eine Bombe aus Dunkelheit explodieren. Eine schwarze Säule aus Energie schoss in den Himmel. Ich schrie auf, als ich spürte, wie die Leere in mich zurückströmte wie flüssiges Eis. Neben mir geschah die Verwandlung. Alecs Rücken krümmte sich, und mit einem schmerzhaften Geräusch brachen seine gewaltigen Obsidianflügel wieder aus seiner Haut hervor. Seine Augen wurden zu flüssigem Silber, und die violetten Linien der Architekten leuchteten auf seinem Körper hell auf. Philipp brüllte, als sein Körper von goldenem Feuer eingehüllt wurde. Seine Muskeln spannten sich an, und seine Augen brannten wieder wie zwei kleine Sonnen. Die Farbdose in seiner Hand schmolz augenblicklich zu einem Klumpen Metall. Sie waren zurück. Die beiden Teufel, die für mich durch die Hölle gegangen waren, standen wieder in ihrer vollen, schrecklichen Pracht vor mir. Alec: (seine Stimme hallte wieder mit dieser dunklen Macht) „Das fühlt sich richtig an. Viel zu richtig.“ Philipp: (grinst grimmig, während Flammen von seinen Schultern lecken) „Endlich ist dieses Jucken unter der Haut weg. Na los, Sarah. Wer jagt uns? Zeig sie mir, damit ich sie verbrennen kann.“ Doch Sarah deutete nur zitternd auf den Waldrand. Dort, zwischen den Bäumen, begannen sich die Schatten zu verfestigen. Es waren keine gläsernen Ritter und keine Engel. Es waren Kreaturen aus purer, formloser Schwärze – die Leerenfresser.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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