Between Devils and Angels – Kapitel 117

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Der nächste Abend kam viel zu schnell. Am Himmel über Blackwood Cove begannen sich die drei Monde abzuzeichnen – drei sichelförmige Scheiben in Silber, Blau und Violett. Die Luft knisterte vor elektrostatischer Spannung. Castian führte uns durch den dichten Wald, der das Haus umgab. Alec trug unsere Ausrüstung, seine Augen suchten ständig den Himmel nach Drohnen ab. Philipp ging in der Mitte, gestützt von mir. Er war jetzt vollkommen „erloschen“. Sein Ring war dunkel und glanzlos. Castian: „Wir sind fast da. Die Klippe des Vergessens ist der Ort, an dem die Realität aufhört und die Ewigkeit beginnt. Hier habt ihr euch vor hundert Jahren entschieden, eure Seelen zu spalten, um die Welt zu retten.“ Wir erreichten das Ende des Waldes. Vor uns tat sich ein gewaltiger Abgrund auf. Das Meer tief unter uns brüllte gegen die Felsen, und der Wind war hier so stark, dass er uns fast von den Füßen riss. In der Mitte der Klippe stand ein Altar aus uraltem Stein. Jennifer: „Ich erkenne diesen Ort. Ich sehe uns dort stehen… Alec, du hattest deine Rüstung an. Und Philipp… du hast geweint.“ Alec: (er sah starr auf den Altar) „Ich erinnere mich an den Schmerz. Es war der Tag, an dem wir alles verloren haben, um Lucian eine Zukunft zu geben.“ Plötzlich zerriss ein helles, blaues Licht die Dunkelheit. Ein Suchscheinwerfer. Philipp: (er fluchte leise und kauerte sich zusammen) „Sie sind hier. Die Neutralisatoren.“ Drei schwarze Kampfjets, die völlig lautlos flogen, tauchten aus den Wolken auf. Sie kreisten über der Klippe wie Raubvögel. Castian deutete auf den Altar. Castian: „Schnell! Philipp, nimm deinen Platz ein. Jennifer, Alec, bildet den Kreis! Wenn das Ritual beginnt, wird eine Barriere entstehen, aber sie wird nur halten, wenn Philipp standhaft bleibt!“ Philipp stieg auf den Altar. Er sah so zerbrechlich aus gegen den dunklen Himmel. Alec zog seinen Obsidian-Dolch und stellte sich mit dem Rücken zu uns, bereit, alles abzuwehren, was aus der Luft kam. Ich legte meine Hände auf den kalten Stein des Altars und schloss die Augen. Jennifer: „Triade des Lichts, Triade der Nacht… öffne das Siegel, beende die Schlacht!“ Das Platinlicht schoss aus meinem Amulett hervor, aber statt uns zu wärmen, begann es, Philipp die letzte Kraft zu entziehen. Er schrie auf, als die ersten Bilder der Vergangenheit wie Peitschenhiebe auf ihn einschlugen.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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