Thorned – Kapitel 37

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Alec schloss die schwere Haustür hinter uns ab und plötzlich war es vollkommen still. Nur das ferne Rauschen des Windes in den Bäumen war zu hören. Es war ein seltsames, aber schönes Gefühl: Das hier war unser Zuhause. Keine Hotels, keine Tourbusse, nur wir beide.Alec nahm mir meine Tasche ab und stellte sie einfach im Flur ab. Er wirkte in der Dunkelheit des leeren Hauses noch größer, noch präsenter.Alec: „Es ist noch nicht viel eingerichtet, aber das Schlafzimmer oben ist fertig. Ich wollte, dass alles perfekt ist für unsere letzte Nacht, bevor ich nach New York muss.“Er nahm meine Hand und führte mich die Treppe hinauf. Oben brannte nur ein kleines Licht, das den Raum in einen warmen Goldton tauchte. Das Bett war bereits bezogen und überall standen Kerzen, die einen sanften Duft nach Vanille verbreiteten.Ich: „Alec… das ist wunderschön. Du hast das alles vorbereitet, während ich dachte, du bist bei den Proben?“Er zog mich sanft in seine Arme und vergrub sein Gesicht in meinem Nacken. Ich spürte seinen warmen Atem auf meiner Haut, was sofort eine Gänsehaut bei mir auslöste.Alec: „Ich wollte, dass du ein Bild von uns in diesem Haus im Kopf hast, wenn du in Griechenland am Strand liegst. Damit du weißt, wohin du zurückkehrst.“Ich drehte mich in seinen Armen um und legte meine Hände in seinen Nacken. Mein Herz fühlte sich schwer an bei dem Gedanken, dass er morgen schon im Flugzeug sitzen würde.Ich: „Ich werde jeden Tag die Stunden zählen, Alec. Versprich mir, dass du vorsichtig bist in New York. Die Fans, der Trubel… vergiss mich nicht zwischen all dem Ruhm.“Alec lachte leise, ein tiefes, ehrliches Lachen, und sah mir so intensiv in die Augen, dass ich das Gefühl hatte, er könne direkt in meine Seele blicken.Alec: „Elena, du bist mein Anker. Egal wie laut es in New York wird, in meinem Kopf wird es immer nur dich geben. Nichts und niemand könnte dich jemals ersetzen.“Er beugte sich vor und küsste mich – erst ganz zart, fast fragend, dann immer leidenschaftlicher. In diesem Kuss lag alles: Die Angst vor der Trennung, die Vorfreude auf unsere Zukunft und diese unbeschreibliche Liebe, die mich jedes Mal aufs Neue überwältigte.Wir ließen uns gemeinsam auf das Bett sinken. In dieser Nacht gab es kein Gestern und kein Morgen. Es gab keine Sorgen um Griechenland oder meine Eltern. Es gab nur uns zwei in unserem neuen Haus.Doch während ich später in seinen Armen einschlief, beschlich mich ein seltsames Gefühl. Es war fast so, als wäre dieses Glück zu perfekt, um wahr zu sein. Ich wusste noch nicht, dass der Abschied am nächsten Morgen schwerer werden würde, als ich es mir jemals hätte vorstellen können…

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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