Between Devils and Angels – Kapitel 33

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Wir kehrten nicht zu Silas zurück. Das Risiko war zu groß. Stattdessen suchten wir Zuflucht in einer verlassenen Kathedrale am Rande der Unterstadt, deren Steine vor Alter und vergessener Magie schwarz geworden waren. Der Kristall in mir fühlte sich an wie ein schweres, glühendes Herz. Jedes Mal, wenn ich atmete, sah ich blaue Funken vor meinen Augen. Jennifer: „Ich halte das nicht aus, Alec. Es ist, als würde ein ganzer Ozean versuchen, durch ein Nadelöhr zu fließen. Ich werde explodieren.“ Alec trat auf mich zu. Er hatte sein Hemd abgelegt, und die Runen auf seiner Haut leuchteten in der Dunkelheit der Ruine schwach auf. Er wirkte in diesem Moment weniger wie ein Beschützer und mehr wie ein Raubtier. Alec: „Du explodierst nur, weil du versuchst, es festzuhalten. Du musst lernen, die Leere nicht zu bekämpfen, sondern sie zu sein. Schatten und Leere sind Geschwister, Jennifer. Lass mich dir zeigen, wie man im Nichts tanzt.“ Er packte meine Handgelenke und zog mich in die Mitte des Raumes. Philipp lehnte an einer zerbrochenen Säule und beobachtete uns. Ich konnte seine Anspannung durch unser Band spüren; er hasste es, mich leiden zu sehen, aber er wusste, dass Alec recht hatte. Alec: „Schließ die Augen. Such nicht nach dem Licht. Such nach der Stille zwischen deinen Herzschlägen. Dort wohnt die Leere.“ Ich tat, was er sagte. Zuerst hörte ich nur das Rauschen meines Blutes, doch dann spürte ich Alecs Kälte. Er ließ seine Magie in mich fließen – nicht um mich zu verletzen, sondern um mir einen Anker zu geben. Alec: „Greif danach, Jennifer. Forme es. Es ist kein Feuer, das brennt. Es ist ein Hunger, der verschlingt.“ Plötzlich riss der Boden unter uns auf. Kein echtes Loch, sondern eine Wolke aus absoluter Schwärze, die alles Licht im Raum schluckte. Ich spürte, wie meine Angst verschwand und durch eine eiskalte, majestätische Ruhe ersetzt wurde. Die blaue Energie des Kristalls beruhigte sich und legte sich wie ein seidener Panzer um meine Seele. Jennifer: „Ich sehe es… es ist nicht leer. Es ist alles.“ Ich öffnete die Augen. Meine Sicht war verändert. Ich sah nicht mehr die Ruine, sondern die Energieströme der Welt. Ich sah das dunkle Feuer in Philipp und die wirbelnden Schatten in Alec. Und ich sah den blauen Strom in mir, der nun friedlich floss. Alec: „Gut. Sehr gut.“ Er ließ meine Handgelenke los, doch er trat nicht zurück. Er legte seine Hand an meine Wange, und zum ersten Mal spürte ich keine Hitze, sondern eine perfekte, kühle Harmonie. Alec: „Du bist bereit, das Tor der Tränen zu öffnen. Aber sei gewarnt: Was du dort über dich erfährst, könnte das Band zwischen uns auf eine Probe stellen, die wir vielleicht nicht bestehen.“ Philipp: (tritt aus dem Schatten hervor) „Nichts wird dieses Band trennen, Alec. Nicht einmal die Wahrheit.“ Doch bevor wir den Moment genießen konnten, hörten wir ein Flattern. Tausende von schwarzen Papierfliegern segelten durch die Fensterlose Kirche herab. Auf jedem einzelnen stand nur ein Wort in blutroter Schrift:

Verräter.

Die Inquisition hatte uns nicht gefunden – sie hatten uns markiert.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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