Between Devils and Angels – Kapitel 32

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Der Staub der zerstörten Decke legte sich langsam auf den edlen Marmorboden. Malphas war bereits durch eine Geheimtür geflohen, und die Reste der Engel waren nur noch verwehte Federn im Wind. Ich stand keuchend zwischen Alec und Philipp, die blaue Energie des Kristalls pulsierte immer noch leise unter meiner Haut. Jennifer: „Es ist vorbei… oder?“ Philipp: „Für den Moment. Aber der Kristall… Jennifer, er hat etwas verändert. Ich spüre dich jetzt nicht mehr nur im Kopf. Ich spüre deinen Atem in meiner eigenen Lunge.“ Bevor ich antworten konnte, hörten wir Schritte. Langsame, rhythmische Schritte auf den Glasscherben. Wir wirbelten herum, die Waffen erhoben. Doch es waren keine Inquisitoren. Es war Isabel. Aber sie trug nicht mehr die einfachen Kleider aus der Bar. Sie trug eine Robe aus schimmerndem, grauem Nebel, und ihre Haare wehten, als gäbe es einen unsichtbaren Sturm um sie herum. Ihre braunen Augen waren verschwunden – sie waren jetzt zwei Spiegel, in denen sich die Trümmer des Palastes unendlich oft spiegelten. Jennifer: „Isabel? Was machst du hier? Wie bist du an den Wachen vorbeigekommen?“ Isabel: „Die Wachen sehen mich nur, wenn ich es will, Jen. Der Kristall, den du absorbiert hast… er war kein Artefakt der Vergessenheit. Er war ein Schlüssel.“ Sie trat auf mich zu. Alec wollte sich ihr in den Weg stellen, doch mit einer einfachen Handbewegung ließ Isabel ihn wie in Zeitlupe erstarren. Alec: „Was… was ist das für eine Magie?“ Isabel: „Keine Magie, Teufel. Nur die Wahrheit der Zeit. Jennifer, der Kristall hat die Barriere in dir niedergerissen, die deine Herkunft verbarg. Du bist nicht einfach ein Chaos-Kind, das zufällig geboren wurde.“ Sie legte ihre Hand auf mein Herz. Sofort begann die blaue Energie in mir wild zu flackern. In meinem Kopf blitzten Bilder auf: Ein Thron aus schwarzem Glas, eine brennende Welt und eine Frau, die genau wie ich aussah, aber Kronen aus Sternen trug. Isabel: „Du bist die Erbin der Leere. Und ich bin diejenige, die geschickt wurde, um sicherzustellen, dass du dein Erbe antrittst. Ob du willst oder nicht.“ Jennifer: „Mein Erbe? Ich will keine Königin der Leere sein! Ich will nur mein Leben zurück!“ Isabel: „Das Leben in der Kneipe war eine Lüge, Jen. Eine Schutzhülle. Jetzt, wo das Licht der Kathedrale und der Schatten der Unterwelt dich gezeichnet haben, gibt es kein Zurück mehr.“ Plötzlich begann Isabel zu verblassen, als würde sie sich in Rauch auflösen. Isabel: „Silas wartet nicht mehr auf den Kristall. Er bereitet sich auf den Krieg vor. Wenn ihr überleben wollt, müsst ihr Limbo verlassen. Geht zum ‚Tor der Tränen‘ im Osten der Stadt. Dort werdet ihr erfahren, wer du wirklich bist.“ Dann war sie weg. Alec konnte sich wieder bewegen und stolperte fluchend nach vorne. Philipp griff nach meiner Hand, sein Blick war voller Sorge und einer neuen Art von Ehrfurcht. Philipp: „Was immer du bist, Jennifer… wir bleiben. Aber wenn Isabel recht hat, dann jagen uns jetzt nicht mehr nur Engel und Teufel. Dann jagt uns die gesamte Schöpfung.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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