Between Devils and Angels – Kapitel 35

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Ich sah das Schmerzverzerrte in Philipps Gesicht und das Flackern in Alecs Augen, als das weiße Licht des Tores an ihren Seelen riss. Sie würden für mich sterben, nur um mich nicht allein zu lassen. Und genau deshalb konnte ich sie nicht mitnehmen. Jennifer: „Ich liebe euch. Aber ich muss das allein tun, um euch zu retten.“ Bevor sie protestieren konnten, stieß ich eine Welle der Leere aus. Nicht gegen unsere Feinde, sondern gegen meine beiden Teufel. Der sanfte Stoß beförderte sie zurück auf die sichere Plattform, weg von der brennenden Schwelle des Tores. Philipp: „JENNIFER! NEIN!“ Das war das Letzte, was ich hörte, bevor das weiße Licht mich vollständig verschlang. Als ich die Augen wieder öffnete, tat mir alles weh. Aber es war nicht das Brennen der Magie. Es war der harte Aufprall auf Asphalt. Ich blinzelte gegen grelles, buntes Licht an. Ich lag mitten auf einer riesigen Kreuzung. Um mich herum ragten Wolkenkratzer in den Himmel, die mit gigantischen, leuchtenden Bildschirmen bedeckt waren. Japanische Schriftzeichen flackerten in Neonfarben. Tausende Menschen in Business-Anzügen oder schriller Mode hasteten an mir vorbei, die Köpfe über ihre Smartphones gebeugt. Jennifer: „Tokio? Was… warum bin ich in Japan?“ Ich rappelte mich auf. Ich trug immer noch das zerrissene schwarze Seidenkleid aus dem Palast, aber niemand schien Notiz von mir zu nehmen. Es war, als wäre ich für sie unsichtbar. Ich tastete nach dem Band in meinem Kopf. Es war noch da, aber es fühlte sich unendlich weit weg an, wie ein schwaches Radio-Signal aus einem anderen Universum. „Jennifer… hörst du uns?“ Alecs Stimme war kaum mehr als ein Hauch. Jennifer: „Ich bin hier! Ich bin in einer Stadt… es sieht aus wie Tokio, aber alles ist zu hell, zu sauber.“ Ich sah an mir herab. Die blaue Energie des Kristalls unter meiner Haut war verschwunden. Stattdessen leuchteten meine Adern in einem blassen Gold. Plötzlich blieb die Menge um mich herum gleichzeitig stehen. Wie auf Knopfdruck drehten sich Hunderte von Köpfen zu mir um. Ihre Augen waren nicht menschlich – sie waren vollkommen schwarz, genau wie die von Isabel im Palast. Passant: „Willkommen in der Ordnung, Prinzessin. Wir haben lange auf deine Rückkehr gewartet.“ Eine riesige Leinwand an einem der Hochhäuser flackerte. Das Bild einer Frau erschien. Sie sah exakt so aus wie ich, saß aber auf einem Thron aus weißem Licht, umgeben von Engeln, die vor ihr knieten. Die Frau auf dem Schirm: „Lauf nicht weg, Jennifer. Du bist nicht in der Vergangenheit. Du bist in der Zukunft, die ich für dich erschaffen habe. Komm zum Turm. Es ist Zeit, die Leere endgültig zu vergessen.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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