Between Devils and Angels – Kapitel 36

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Ich rannte weg von der Kreuzung. Die Menschen mit den schwarzen Augen machten mir Angst. Ich flüchtete in eine schmale, dunkle Gasse, in der es nach Regen und altem Essen roch. Plötzlich hörte ich schwere Schritte hinter mir. Stimme: „Stehen bleiben! Hände hoch, wo ich sie sehen kann!“ Ich wirbelte herum. Mein Herz blieb fast stehen. Dort stand ein Mann in einer blauen Polizeiuniform. Er hielt eine Taschenlampe und eine Waffe auf mich gerichtet. Es war Alec. Aber etwas stimmte nicht. Seine Haare waren kürzer, und der wilde, dunkle Blick in seinen Augen war weg. Er sah ordentlich aus. Er sah… gewöhnlich aus. Jennifer: „Alec! Gott sei Dank, du hast mich gefunden! Wo ist Philipp? Wie sind wir hierher gekommen?“ Ich wollte auf ihn zulaufen, doch er machte einen Schritt zurück und entsicherte seine Waffe. Sein Gesicht war kalt und ausdruckslos. Alec: „Mein Name ist Officer Sato. Ich kenne keinen Alec und keinen Philipp. Und Sie sind wegen Landstreicherei und Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen. Was tragen Sie da überhaupt für ein Kostüm?“ Jennifer: „Officer Sato? Alec, hör auf zu scherzen! Ich bin’s, Jennifer! Wir waren gerade noch in Limbo City. Wir haben das Tor der Tränen geöffnet!“ Er starrte mich an, als wäre ich verrückt. Alec: „Limbo City? Sie haben wohl zu viele Comics gelesen. Kommen Sie jetzt mit, oder ich muss Gewalt anwenden.“ Er kam näher, um mir Handschellen anzulegen. Als seine Haut meine berührte, passierte es: Ein kleiner, blauer Funke sprang zwischen uns über. Für eine Sekunde weiteten sich seine Augen. Ein kurzes Flackern von Schmerz und Erinnerung huschte über sein Gesicht. Alec: (leise) „Jennifer…?“ Doch dann schüttelte er den Kopf, als wollte er eine lästige Fliege vertreiben. Sein Blick wurde wieder hart. Alec: „Hören Sie auf mit diesen Tricks! Bewegen Sie sich!“ In meinem Kopf hörte ich plötzlich ein ganz schwaches Echo. Es war nicht Alec, der vor mir stand. Es war der echte Alec, der irgendwo in der Dunkelheit schrie. „Jennifer! Das ist eine Falle! Er ist nicht ich! Er ist nur ein Schatten aus deinen Erinnerungen!“ Ich begriff es. Die Stadt wollte mich einlullen. Sie wollte mir eine Welt geben, in der Alec „normal“ und „sicher“ war, damit ich vergaß, wer ich wirklich bin.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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