Between Devils and Angels – Kapitel 63

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Ich wartete, bis Mark die Pension verlassen hatte. Alec und Philipp taten so, als würden sie sich damit abfinden, dass ich allein zum Leuchtturm gehe. Aber als ich die knarrende Treppe hinunterstieg und in den dichten Nebel von Blackwood Cove trat, wusste ich, dass zwei Schatten mir folgten. Der Weg zum Leuchtturm führte über einen schmalen Klippenpfad. Das Meer peitschte gegen die Felsen, ein wildes, ungezähmtes Geräusch, das in meiner Seele widerhallte. Die Hütte des Leuchtturmwärters war ein verfallenes Holzgebäude, dessen Fenster mit Brettern vernagelt waren. Nur aus einer Ritze drang ein schwaches, violettes Licht. Ich stieß die Tür auf. In der Mitte des Raumes saß der alte Mann. Er hatte den Rücken zu mir gekehrt. Der Geruch von Weihrauch und altem Pergament erfüllte die Luft. Jennifer: „Ich bin hier. Wer bist du? Und was willst du von meinem Kind?“ Der Mann lachte leise, ein trockenes, rasselndes Geräusch. „Immer noch so impulsiv, Jennifer. Der Thron hat dich nicht geduldiger gemacht.“ Er drehte sich langsam um. Mark hatte recht: Er hatte keine Augen, nur vernarbte Lider. Aber die Aura, die von ihm ausging, war unverkennbar. Trotz der menschlichen Gebrechlichkeit spürte ich die Macht, die er einst besessen hatte. Jennifer: „Castian?!“ Castian: „Nicht ganz. Nur ein Echo dessen, was ich in der Zitadelle war. Unser Vater hat mich für meinen Verrat bestraft, Jennifer. Er hat mir die Sicht auf die Zwischenwelt genommen und mich in diese staubige Dimension verbannt.“ In diesem Moment flogen die Reste der Tür aus den Angeln. Alec und Philipp stürmten herein, die Fäuste geballt, bereit für einen Kampf, den sie kaum noch gewinnen konnten. Alec: „Lass sie los, alter Mann! Ich kenne diesen Trick…“ Er stockte, als er Castian erkannte. „Der Bruder?“ Castian: „Spart euch die Drohungen. Ich bin der Einzige, der euch hier verstecken kann. Die Architekten der Ordnung haben Maine bereits infiltriert. Sie sind nicht als Krieger hier, Alec. Sie sind als ‚Berater‘ in der Regierung, als Polizisten, als Nachbarn. Sie weben ein Netz aus Glas um diese Stadt.“ Philipp: „Warum hast du Mark geschickt? Und warum dieser Stein?“ Castian: „Der Stein ist ein Herzschlag-Dämpfer. Er verbirgt die Magie des Babys. Und Mark… Mark ist kein Verräter, Jennifer. Aber er ist beeinflussbar. Die Architekten nutzen die Erinnerungen der Menschen, um dich zu ködern. Sie wissen, dass du eine Schwäche für deine Vergangenheit hast.“ Plötzlich begann das violette Licht in der Hütte zu flackern. Draußen vor dem Fenster blieb der Nebel stehen – buchstäblich. Die Wassertropfen in der Luft erstarrten zu winzigen Glasperlen. Castian: „Sie sind hier. Mein Echo hat sie angelockt, als ich dich gerufen habe. Wir müssen durch die Katakomben unter dem Leuchtturm flüchten. Es gibt dort ein altes Schmugglersystem, das mit Blei ausgekleidet ist – das Einzige, was ihre Sensoren blockiert.“ Draußen hörten wir das rhythmische Klirren von schweren Schritten auf dem Kies. Es klang, als würde jemand mit Kristallschuhen über Stein laufen.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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