Between Devils and Angels – Kapitel 66

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Das Geräusch der herannahenden gläsernen Ritter war nun so laut, dass es in den Zähnen wehtat – ein hohes, schneidendes Singen, das die Luft vibrieren ließ. Jayden und Sarah blickten von den Schattenranken, die sie immer noch umklammerten, zum Ende des Piers. Die Armee der Architekten rückte vor. Sie hatten keine Gesichter, nur spiegelnde Flächen, in denen sich das Entsetzen unserer Gruppe verdoppelte. Alles, was sie berührten – die Laternenpfähle, die alten Holzkisten, sogar die Regentropfen –, erstarrte sofort zu violettem Glas. Jayden: „Wenn sie uns erreichen, gibt es keine Reinigung mehr. Dann gibt es nur noch das Nichts. Die Architekten machen keinen Unterschied zwischen Licht und Finsternis.“ Philipp: (atmet schwer, die violette Glasklinge in der Hand) „Dann schlag ich vor, wir verschieben unser gegenseitiges Abschlachten auf nächste Woche. Was sagst du, Jayden? Oder willst du als Briefbeschwerer enden?“ Jayden sah Sarah an. Sie nickte kurz, auch wenn ihr Blick immer noch voller Abscheu war. Jayden: „Lass uns los, Teufel. Wir bündeln unsere Kräfte. Nur für diesen Moment.“ Alec löste keuchend den Griff seines Blutpakts. Die schwarzen Schattenranken versickerten im Boden. Er brach fast zusammen, aber ich fing ihn auf. Sein Arm blutete immer noch stark, und sein Gesicht war aschfahl. Jennifer: „Alec, du musst dich ausruhen…“ Alec: „Keine Zeit für Pausen, Jen. Die Glasmänner sind gleich da.“ Wir bildeten einen Kreis. In der Mitte stand ich, geschützt von zwei Teufeln und zwei Engeln – eine Formation, die es in der Geschichte der Schöpfung wohl noch nie gegeben hatte. Sarah: „Hört zu. Wir können sie nicht besiegen, aber wir können ihre Schwingung stören. Philipp, nutze diese Glasklinge. Sie ist ein Teil von ihnen. Wenn du sie mit deinem Feuer auflädst und Jayden sein Licht dazugibt, können wir einen Impuls erzeugen, der sie für ein paar Minuten einfriert.“ Philipp: „Klingt nach einem Plan, der uns alle in die Luft jagen könnte. Ich bin dabei.“ Philipp rammte die violette Klinge in den Boden des Piers. Er konzentrierte all seine verbliebene Teufelskraft in seine Hände, die dunkelrot zu glühen begannen. Gleichzeitig trat Jayden vor und legte seine Hand auf den Knauf der Klinge. Ein blendend weißes Licht schoss aus ihm heraus. Die Kombination aus teuflischer Hitze, himmlischem Licht und der instabilen Materie der Architekten erzeugte eine ohrenbetäubende Resonanz. Jennifer: (schreit) „Sie sind da!“ Die ersten Ritter erreichten den Pier. Sie hoben ihre gläsernen Speere, doch in diesem Moment lösten Philipp und Jayden den Impuls aus. Eine Schockwelle aus violettem und weißem Licht raste über den Hafen. Die Ritter erstarrten mitten in der Bewegung. Ihr Singen verstummte. Die gesamte Armee war für den Moment in einer Zeitschleife gefangen. Sarah: „Das hält nicht lange! Wir müssen weg vom Wasser. Es gibt einen Ort in dieser Stadt, eine alte Kirche, die auf einem Ley-Linien-Knoten erbaut wurde. Dort ist der Schleier zwischen den Welten dick genug, um ein dauerhaftes Versteck zu schaffen.“ Alec: „Eine Kirche? Dein Ernst, Sarah? Ihr wollt uns in eine Kirche locken?“ Jayden: „Es ist der einzige Ort, den die Architekten nicht sofort scannen können. Bewegung!“ Wir rannten los, durch die nebligen Straßen von Blackwood Cove, während hinter uns das Glas der Architekten langsam wieder zu vibrieren begann.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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