Between Devils and Angels – Kapitel 102

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Das schrille Summen der Drohnen wurde unerträglich. Es fühlte sich an, als würde jemand mit einer stumpfen Säge an der Verbindung zwischen Alec, Philipp und mir schneiden. Das Platinlicht flackerte nur noch schwach, wie eine sterbende Glühbirne. Philipp: „Ich krieg keine Flamme raus! Jen, es ist, als wäre mein Blut zu Eis geworden!“ Castian: „Sie schließen das Netz! Wenn ihr jetzt nicht springt, seid ihr in zehn Sekunden Eigentum der Regierung!“ Alec: (er sah mich mit einem grimmigen, entschlossenen Blick an) „Haltet euch an mir fest. Vertraut mir!“ Alec packte mich und Lucian mit seinem starken Arm, während Philipp sich an seiner anderen Schulter festkrallte. Alec breitete seine Obsidianflügel aus. Sie leuchteten nicht mehr, sie waren schwer und wirkten fast wie echtes, kaltes Gestein. Er nutzte sie nicht zum Fliegen – er nutzte sie als Schutzschild. Alec: „Kopf runter!“ Mit einem gewaltigen Satz sprang er durch das Fenster des Leuchtturms. Wir fielen. Die blauen Laserstrahlen der Drohnen peitschten gegen Alecs Flügel, und es klang wie Hagel auf einem Metalldach. Alec hüllte uns mit seinen Schwingen ein, wie in einen Kokon aus schwarzem Glas. Wir klatschten mit einer unglaublichen Wucht in das eiskalte Wasser des Atlantiks. Die Dunkelheit umschloss uns sofort. Unter Wasser war das Summen der Drohnen gedämpft, aber der Schmerz der Trennung, den die Drohnen verursachten, ließ augenblicklich nach. In der Tiefe waren wir sicher vor ihren Frequenzen. Minutenlang schwammen wir durch die eisige Dunkelheit, Alec zog uns mit kräftigen Schlägen voran, während seine Flügel uns wie ein Kiel durch die Strömung leiteten. Stunden später tauchten wir an einem abgelegenen Küstenabschnitt weit nördlich von Blackwood Cove auf. Wir waren völlig durchnässt, erschöpft und zitterten vor Kälte. Der Nebel war hier so dicht, dass man kaum die eigene Hand vor Augen sah. Philipp: (hustet Salzwasser aus) „Ich… ich hasse Wasser. Und ich hasse Menschen mit Drohnen.“ Jennifer: „Wir müssen untertauchen. Irgendwohin, wo uns niemand sucht. Kein Hotel, kein Leuchtturm… nichts Offensichtliches.“ Wir stolperten durch den Wald, weg von der Küste, bis wir auf eine alte, halb verfallene Zufahrt stießen. Am Ende des Weges, versteckt unter riesigen, bemoosten Eichen, stand ein altes, zweistöckiges Herrenhaus. Die Fenster waren mit Brettern vernagelt, die Farbe blätterte ab, und der Garten war längst zum Dschungel geworden. Alec: „Hier sucht uns niemand. Es ist ein verlassenes Haus, wahrscheinlich seit Jahrzehnten unbewohnt.“ Wir brachen die Hintertür auf und traten ein. Es roch nach Staub, altem Holz und Vergessenheit. Philipp entzündete mit letzter Kraft eine kleine, warme Flamme in seiner Handfläche, die den Flur in ein sanftes Orange tauchte. Lucian: (sieht sich ängstlich um) „Es ist staubig, Mama. Aber es ist leise. Ich höre keine Maschinen mehr.“ atmete tief durch. Zum ersten Mal seit Stunden ließ der Druck in meinem Kopf nach. Alec zog mich in seine Arme, und Philipp stellte sich schützend neben uns. Wir waren zwar in einem baufälligen Wrack von einem Haus, aber wir waren zusammen – und wir waren unsichtbar. Jennifer: „Wir bleiben hier. Wir müssen lernen, wie wir mit diesem Platinlicht umgehen, bevor sie uns wiederfinden.“ Doch als wir tiefer in das Wohnzimmer traten, bemerkte ich etwas Seltsames. Auf dem staubigen Esstisch lag ein einzelner Gegenstand, der dort absolut nicht hingehörte. Ein frischer, roter Apfel. Und daneben eine handgeschriebene Notiz.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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