Between Devils and Angels – Kapitel 103

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Ich starrte auf das Foto, und die Welt um mich herum schien für einen Moment stillzustehen. Es war ein altes Sepia-Bild, die Ränder waren leicht gewellt und spröde. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Jennifer: „Alec… Philipp… seht euch das an.“ Die beiden traten an den Tisch. Alec hielt die kleine Flamme näher an das Bild. Wir starrten alle drei auf die Personen auf dem Foto. Da war ich – in einem langen, dunklen Kleid aus dem 19. Jahrhundert. An meiner rechten Seite stand Alec, sein Gesichtsausdruck exakt so schützend wie heute, und an meiner linken Philipp, der frech in die Kamera grinste, als wüsste er ein Geheimnis. Philipp: (seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern) „Das ist unmöglich. Das bin ich. Sogar die kleine Narbe an meiner Augenbraue ist da. Aber dieses Foto ist mindestens hundert Jahre alt.“ Alec: „Schau dir den Hintergrund an, Phil. Das ist genau dieses Zimmer. Sogar der Kamin hinter uns ist derselbe.“ Wir sahen uns um. Der Kamin war jetzt verrußt und kalt, aber die Schnitzereien im Holz waren identisch mit denen auf dem Bild. Es fühlte sich an, als würde die Zeit selbst uns einen Streich spielen. Jennifer: „Vielleicht ist das Haus kein Zufall. Vielleicht hat uns das Platinlicht nicht irgendwohin geführt, sondern an einen Ort, an dem wir schon einmal waren… in einem anderen Leben.“ Lucian: (gähnt laut und reibt sich die Augen) „Mama, ich bin so müde. Können wir aufhören über das Bild zu reden?“ Ich sah meinen Sohn an. Seine Augenlider waren schwer, und sein kleines Gesicht war blass vor Erschöpfung. Er hatte so viel mitgemacht. Wir alle hatten das. Jennifer: „Du hast recht, Schatz. Alec, Philipp – keine Kämpfe heute. Keine Architekten, keine Drohnen. Wir schlafen jetzt einfach nur.“ Wir suchten uns das größte Zimmer im Obergeschoss. Es gab dort ein riesiges, altes Himmelbett, dessen Vorhänge nach Mottenkugeln und Lavendel rochen. Es war staubig, aber die Matratze war weich genug. Wir legten uns alle gemeinsam in das große Bett. Lucian in die Mitte, ich direkt daneben, und Alec und Philipp an den Außenseiten, wie zwei lebende Mauern aus Schutz und Wärme. Alec: (zieht die schwere Decke über uns) „Schlaf, Jen. Ich halte die erste Wache, auch wenn ich hier keine Gefahr spüre.“ Philipp: „Ich übernehme die zweite. Ruh dich aus, kleine Hexe.“ Ich schloss die Augen. Das vertraute Gewicht von Alecs Arm über meiner Taille und die Hitze, die von Philipps Körper ausging, ließen mich endlich zur Ruhe kommen. Zum ersten Mal seit Wochen hörte ich nicht das Kreischen von Metall oder das Summen von Energie. Nur den gleichmäßigen Atem meiner Männer und das leise Prasseln des Regens gegen die Fensterscheiben. In dieser Nacht träumte ich nicht von der Leere. Ich träumte von diesem Haus, wie es früher einmal war – voller Lachen, Kerzenlicht und dem Gefühl, endlich angekommen zu sein.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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