Between Devils and Angels -Kapitel 25

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Die Luft im Zimmer roch immer noch nach verbranntem Eisen und Ozon. Wir hatten keine Zeit, um durchzuatmen. Philipp band sich ein Tuch um seinen verletzten Arm, während Alec bereits eine Reisetasche mit Waffen und Vorräten füllte. Philipp: „Wir müssen jetzt gehen. Die Inquisitoren hinterlassen eine Spur aus Schatten. Die nächsten Jäger sind sicher schon unterwegs.“ Jennifer: „Und was ist mit Isabel? Wir können sie nicht hierlassen. Wenn die Inquisitoren zurückkommen, werden sie sie als Druckmittel benutzen.“ Ich sah zu Isabel. Sie wirkte seltsam ruhig, fast so, als hätte sie das alles schon einmal gesehen. Sie stand langsam auf und strich ihre Kleidung glatt. Isabel: „Ich komme mit euch. Ich kenne den Weg ins Niemandsland besser, als ihr denkt. Der Archon in mir hat mir Karten hinterlassen, die kein Teufel lesen kann.“ Alec und Philipp wechselten einen kurzen, misstrauischen Blick, aber sie nickten. Wir rannten hinunter in die Garage. Alec stieg in den schwarzen Wagen, den wir schon für die Flucht aus der Kneipe genutzt hatten. Philipp setzte sich neben ihn, während Isabel und ich auf die Rückbank kletterten. Alec: „Haltet euch fest. Das wird kein normaler Roadtrip.“ Er trat das Gaspedal durch. Der Wagen schoss aus der Garage und raste die dunkle Auffahrt hinunter. Doch wir fuhren nicht in Richtung der Stadt. Alec steuerte den Wagen direkt auf eine steile Felswand zu, die am Ende des Grundstücks aufragte. Jennifer: „Alec! Die Wand! Bremse!“ Alec: „Vertrau mir, Jennifer! Konzentrier dich auf das Band zwischen uns! Gib dem Wagen ein bisschen von deinem Chaos!“ Ich schloss die Augen und schickte meine Energie durch den Sitz in das Metall des Autos. Ich spürte, wie sich Alec und Philipp mit mir verbanden. Plötzlich fühlte es sich an, als würde der Wagen abheben. Ein grelles, violettes Licht blitzte auf, und das Geräusch von berstendem Stein füllte meine Ohren. Als ich die Augen wieder öffnete, waren wir nicht mehr im Wald. Wir fuhren auf einer Straße, die aus grauem Nebel zu bestehen schien. Der Himmel über uns war nicht schwarz oder blau, sondern ein tiefes, schmutziges Violett. Überall um uns herum ragten Gebäude auf, die aussahen, als wären sie aus verschiedenen Jahrhunderten zusammengewürfelt worden – mittelalterliche Türme neben neonfarbenen Wolkenkratzern. Alec: „Willkommen in ‚Limbo City‘. Das Herz des Niemandslands.“ Überall auf den Straßen sah man Gestalten, die definitiv keine Menschen waren. Wesen mit Flügeln, die wie verbranntes Papier aussah, Kreaturen mit zu vielen Augen und Männer in teuren Anzügen, deren Haut blassgrün schimmerte. Isabel: „Hier gelten keine Gesetze von oben oder unten. Aber seid vorsichtig: In dieser Stadt ist Information die einzige Währung, die zählt. Und jeder hier wird wissen wollen, wer das Mädchen mit dem silbernen Leuchten ist.“ Philipp: „Wir müssen untertauchen. Ich kenne eine Bar am Ende der Unterstadt. Der Besitzer schuldet mir noch einen Gefallen aus dem letzten Jahrhundert.“ Plötzlich sah ich im Rückspiegel ein Paar roter Lichter, die uns folgten. Es waren keine Autoscheinwerfer. Es sah aus wie die Augen einer riesigen Bestie. Jennifer: „Sie haben uns gefunden, oder?“ Alec: „Das sind die Grenzwächter von Limbo. Sie mögen keine Neuankömmlinge, die nicht bezahlen.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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