Between Devils and Angels – Kapitel 44

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Castian legte einen Finger auf seine Lippen und winkte uns tiefer in den Raum. Alec knurrte leise, und ich spürte sein Misstrauen wie ein elektrisches Summen in meinem Kopf. Auch Philipp hielt seine Hand fest am Griff seines Schwertes. Castian: „Ich weiß, was ihr denkt. Aber ich teile die Ansichten unseres Vaters nicht. Er glaubt an totale Reinheit. Ich glaube an die Wahrheit.“ Er drückte gegen ein Bücherregal, das lautlos zur Seite glitt. Dahinter verbarg sich eine Wendeltreppe, die tief in den Boden der Zitadelle führte. Wir folgten ihm in einen Raum, der bis oben hin mit alten Schriftrollen und leuchtenden Quarzen gefüllt war. Castian: „Das ist das Archiv der Verbotenen Zeugnisse. Hier bewahrt Valerius alles auf, was die Welt nicht wissen darf. Auch die Wahrheit über dich, Jennifer.“ Er holte eine schwere Rolle aus schwarzem Pergament hervor und entrollte sie auf einem Steintisch. Darauf war eine Prophezeiung zu sehen, die in leuchtendem Blau geschrieben war – genau in der Farbe meines Kristalls. Jennifer: „Was steht dort?“ Castian: „Dort steht, dass du kein Zufall bist. Unser Vater hat deine Mutter nicht nur geliebt – er hat sie benutzt. Er wollte ein Wesen erschaffen, das sowohl die Leere als auch das Licht kontrollieren kann. Du bist kein Fehler der Natur, Jennifer. Du bist eine Waffe, die er gegen den Himmel und die Hölle einsetzen will, um selbst zum Gott zu werden.“ Ich spürte, wie mir der Boden unter den Füßen wegbrach. Meine ganze Existenz war also ein Experiment? Ein Plan eines machtgierigen Vaters? Philipp: „Deshalb hat er sie gejagt. Nicht um sie zu vernichten, sondern um sie endlich ‚einzuschalten‘.“ Alec: „Und was ist mit diesem blauen Kristall in ihr?“ Castian: „Das ist der Zünder. Sobald Jennifer zum ‚Ursprung‘ zurückkehrt, wird er sie vollständig übernehmen. Sie wird ihre Menschlichkeit verlieren und zur perfekten Vernichtungsmaschine werden. Das Medaillon war kein Geschenk deiner Mutter – es war ein Peilsender, der dich genau hierher geführt hat.“ In diesem Moment begann der Boden der Zitadelle zu beben. Ein eiskalter Wind wehte durch den Geheimgang. Castian: „Er ist zurück. Und er weiß, dass ihr in seinem Archiv seid.“ Am oberen Ende der Treppe erschien eine gewaltige Gestalt. Das blaue Leuchten seiner Augen war so stark, dass es den ganzen Raum in ein unheimliches Licht tauchte. Valerius, mein Vater, blickte auf uns herab. Valerius: „Castian, du warst schon immer zu weich. Und du, Jennifer… es ist Zeit, dass du aufhörst zu spielen und deine Bestimmung annimmst.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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