Thorned – Kapitel 50

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—— Elena’s Sicht ——

Das Haus lag still unter der warmen Sonne Athens. Ein leichter Sommerwind wehte durch die offenen Fenster, ließ die Vorhänge sanft tanzen und trug den Duft der blühenden Bougainvillea herein. Ich stand im Wohnzimmer, Alec neben mir, und konnte kaum glauben, dass er nach drei Monaten endlich wirklich hier war. Nach all den Nachrichten, den Videoanrufen, den unzähligen Gedanken – jetzt war er bei mir.

Im Hintergrund hörte ich Isabel in der Küche lachen und meine Eltern, Jennifer und Philipp, leise im Flur sprechen. Sie waren da, doch weit genug entfernt, sodass Alec und ich einen Moment nur für uns hatten.

Alec: „Elena… es ist so unglaublich, dich wiederzusehen.“

Elena: „Ich weiß… ich habe dich so sehr vermisst, Alec.“

Wir setzten uns auf das Sofa, unsere Knie berührten sich leicht. Plötzlich fühlte sich die ganze Zeit, die wir getrennt waren, wie eine Ewigkeit an, die sich in dieser Nähe verdichtete.

Alec: „Jede Nachricht, jeder Videoanruf… es war nicht genug. Ich wollte dich spüren. Wirklich.“

Elena: „Ich habe jede Sekunde gespürt. Jede Nachricht von dir hat mich irgendwie zu dir gebracht.“

Langsam fand seine Hand meine. Warm, fest und gleichzeitig vorsichtig. Ich legte meine Hand auf seine und spürte seinen Herzschlag – schneller als mein eigener, aber vertraut, wie immer.

Alec: „Elena… ich habe jeden Moment ohne dich bereut. Ich… ich will, dass wir diese Zeit wieder aufholen. Nur wir beide.“

Elena: „Dann lass uns diesen Moment genießen. Nur wir. Jetzt.“

Er lehnte sich zu mir, unsere Stirnen berührten sich, und auf einmal verschwand die ganze Welt – Isabels Lachen, das leise Murmeln meiner Eltern, die Sonne draußen. Keine Nachrichten, keine drei Monate Trennung – nur wir.

Alec: „Du bist so wunderschön… auch nach all der Zeit. Ich kann nicht glauben, dass ich dich endlich in meinen Armen halten kann.“

Elena: „Und ich kann nicht glauben, dass du hier bist… dass du echt bist.“

Wir saßen einfach da, Hände ineinander verschränkt, die Sonne auf unseren Gesichtern, die Wärme des Hauses um uns. Jeder Moment war intensiv, zart, wie ein Versprechen, das die Monate der Sehnsucht überbrückte.

Alec: „Ich will, dass wir nichts mehr verpassen… nichts.“

Elena: „Dann bleiben wir genau hier. Für immer in diesem Moment.“

Während die Sonne langsam hinter den Olivenbäumen sank, spürte ich, dass die drei Monate Distanz uns nur klarer gemacht hatten, wie sehr wir einander brauchten. Jetzt, allein in diesem Haus, hatten wir endlich die Chance, alles nachzuholen, was uns gefehlt hatte.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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