Thorned – Kapitel 82

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Wir landeten schließlich in einem kleinen, versteckten Steakhouse in einer der Seitenstraßen von Melbourne, das Luca extra für uns hatte öffnen lassen, damit wir für ein paar Stunden unter uns sein konnten. Die Atmosphäre war eine völlig andere als im Club; das schummrige Licht, das dunkle Holz der Einrichtung und das leise Klirren von Gläsern ließen die Hektik der letzten Stunden fast wie eine ferne Erinnerung wirken. Wir saßen an einer langen Tafel, die Jungs hatten sich mittlerweile umgezogen und sahen zwar immer noch erschöpft, aber sichtlich zufrieden aus. Jack: „Ich sage es euch, dieses Steak ist das Einzige, was mich gerade davon abhält, mit dem Kopf direkt in den Kartoffelbrei zu sinken und bis übermorgen durchzuschlafen. Luca, sag mir, dass wir morgen erst spät rausmüssen.“ Luca: „Träum weiter, Jack. Die Pressekonferenz ist für elf Uhr angesetzt, aber ich verspreche euch, dass wir danach den Nachmittag frei haben, wenn ihr euch heute Abend nicht komplett abschießt.“ James: „Keine Sorge, wir sind viel zu k.o., um die Bar leerzusaufen. Aber ein Glas auf diesen Abend muss drin sein. Auf Melbourne, auf die Musik und darauf, dass wir endlich wieder als Team zusammen sind!“ Wir stießen alle an, und das goldene Licht der Kerzen spiegelte sich in unseren Gesichtern. Ich saß zwischen Alec und Isabel, und unter dem Tisch ruhte Alecs Hand schwer und warm auf meinem Oberschenkel, was mir eine unglaubliche Sicherheit gab. Er hatte kaum etwas gegessen, sondern beobachtete stattdessen fast ununterbrochen die anderen, als müsste er sich erst einmal daran gewöhnen, dass dieser Frieden echt war. Ich: „Du bist so ruhig, Alec. Geht es dir gut? Oder kreisen deine Gedanken schon wieder um morgen?“ Alec: „Ganz ehrlich? Ich genieße einfach nur das hier. Taylor, der Isabel gerade versucht zu erklären, warum sein Bass-Solo heute das beste aller Zeiten war, James, der fast über seinem Teller einschläft… Es fühlt sich einfach richtig an. Nach New York und Athen hatte ich fast vergessen, wie sich Normalität anfühlt.“ Isabel: „Normalität? Taylor hat gerade behauptet, er könnte den Bass mit geschlossenen Augen und einer Hand auf dem Rücken spielen! Wenn das normal ist, dann bin ich eine griechische Göttin.“ Taylor: „Du bist eine Göttin, Isabel, das habe ich dir doch schon am Flughafen gesagt. Aber im Ernst, heute Abend hat sich die Band seit Langem mal wieder wie eine Einheit angefühlt und nicht wie vier Typen, die versuchen, eine Deadline einzuhalten.“ Die Gespräche wurden leiser und intimer, während draußen der Regen gegen die Scheiben des Restaurants trommelte. Es war ein seltener Moment, in dem die Grenze zwischen den „Rockstars“ und den Menschen dahinter komplett verschwand. Wir waren einfach nur eine Gruppe von Freunden, die viel durchgemacht hatten und froh waren, den Tag gemeinsam zu beenden. Alec: „Elena, egal was morgen bei dieser Pressekonferenz passiert, egal welche Fragen sie stellen… ich will, dass du weißt, dass dieser Abend hier der Grund ist, warum ich das alles mache. Solange wir diese Momente haben, kann uns nichts zerstören.“ Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und spürte, wie die Müdigkeit nun auch mich einholte, aber es war eine gute, wohlige Müdigkeit. Ich: „Ich weiß, Alec. Und ich werde morgen direkt in der ersten Reihe sitzen und dich daran erinnern, falls du es für einen Moment vergessen solltest.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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