Thorned – Kapitel 81

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Das letzte Feedback der Gitarren hallte noch in den Wänden des überhitzten Clubs nach, während die Jungs unter ohrenbetäubendem Jubel die Bühne verließen und fast schon in den Backstage-Bereich stolperten. Die Luft hier drin war dick vor Schweiß, Adrenalin und dem süßlichen Geruch von ausgelassenem Erfolg. Alec war klatschnass, sein Shirt klebte an seinem Körper und seine Haare hingen ihm wirr im Gesicht, aber seine Augen leuchteten so hell wie schon lange nicht mehr. Jack: „Heilige Scheiße! Habt ihr das gesehen? Die Menge ist bei dem neuen Song aus New York komplett ausgerastet, ich dachte kurzzeitig, das Dach fliegt uns um die Ohren!“ James: „Ich glaube, ich habe noch nie so schnell gespielt wie heute, meine Finger brennen wie Feuer, aber verdammt, hat das gutgetan, endlich wieder diesen Druck im Rücken zu spüren!“ Taylor ließ sich völlig erschöpft auf die kleine, rissige Ledercouch fallen und griff nach einem der Wasserflaschen, die Luca bereits bereitgestellt hatte, während Isabel sofort zu ihm eilte und ihm ein Handtuch über den Kopf warf. Isabel: „Du siehst aus, als wärst du gerade durch den Yarra River geschwommen, Taylor, aber ich muss zugeben… der Basslauf bei der Ballade war der Wahnsinn, ich hatte am Bühnenrand fast Tränen in den Augen.“ Taylor: „Danke, Kleines. Das war für dich und dafür, dass du uns in New York nicht völlig abgeschrieben hast, während wir uns im Studio fast gegenseitig umgebracht hätten.“ Inzwischen war Alec direkt bei mir angekommen; er atmete noch immer schwer, und ohne ein Wort zu sagen, zog er mich in seine Arme, völlig ungeachtet der Tatsache, dass er vollkommen verschwitzt war. Ich schmiegte mein Gesicht an seine nasse Brust und spürte, wie sein Herzschlag sich langsam beruhigte, während er seinen Kopf auf meinen legte. Alec: „Hast du es gehört, Elena? In dem Moment, als ich den Refrain gesungen habe, habe ich nur dich gesehen. All der Müll aus Athen, Jonah, die Angst… auf der Bühne war das alles plötzlich weg.“ Ich: „Du warst unglaublich, Alec. Ich wusste, dass du diese Energie in dir hast, aber heute Abend war es so, als hättest du dir die Seele aus dem Leib gesungen, um endlich wieder atmen zu können.“ Luca trat in den Raum, ein breites Grinsen im Gesicht und sein Handy fest in der Hand, auf dem bereits die ersten Berichte über den Geheim-Gig aufploppten. Luca: „Jungs, das war brillant! Die sozialen Medien explodieren, und die Fans in Melbourne drehen völlig durch. Das war genau der Befreiungsschlag, den wir vor der Pressekonferenz morgen gebraucht haben – ihr habt bewiesen, dass die Musik lauter ist als jeder Klatsch.“ Jack: „Schön und gut, Luca, aber jetzt brauche ich erst mal eine Dusche und danach das größte Steak, das Melbourne zu bieten hat, sonst kippe ich hier direkt vor deinen Augen um.“ Alec: „Da schließe ich mich an. Aber zuerst…“ Er löste sich kurz von mir, sah mir tief in die Augen und drückte mir einen leidenschaftlichen, salzigen Kuss auf die Lippen, während die anderen im Hintergrund zu pfeifen und zu johlen begannen. Ich: „Na los, Rockstar, geh dich waschen, wir warten draußen beim Van auf euch, bevor die Fans den Hinterausgang entdecken und wir hier gar nicht mehr wegkommen.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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