Between Devils and Angels – Kapitel 19

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Jayden: „Was ist das für eine Energie? Ein normales Chaos-Kind würde unter diesem Wasser friedlich werden. Warum wehrst du dich so sehr, Jennifer? Oder ist da noch jemand anderes in deinem Verstand?“ Er griff nach meinem Arm, um mich aus dem Wasser zu ziehen, doch in dem Moment, als seine Haut meine berührte, entlud sich ein heftiger Blitz. Jayden wurde nach hinten geschleudert, und das silberne Becken bekam einen riesigen Riss. Sarah: „Sie täuscht uns! Die Teufel haben sie bereits vollständig korrumpiert!“ Sarah zog ihr Lichtschwert. Die friedliche Atmosphäre war in einer Sekunde verflogen. Ich stand triefend nass im zerbrochenen Becken, und mein Tarnmantel war endgültig zerrissen. Das Chaos umgab mich wie eine glühende Aura. Jennifer: „Ich wollte nur meine Freundin! Wo ist Isabel?!“ In diesem Moment öffnete sich eine kleine Tür im Hintergrund, und zwei Wachen führten eine junge Frau herein. Es war Isabel. Aber sie sah mich nicht an. Ihre Augen waren vollkommen weiß, ohne Pupillen, und sie bewegte sich wie eine Marionette. Ich starrte Isabel an, und ein eisiger Schauer lief mir über den Rücken, der nichts mit dem geweihten Wasser zu tun hatte. Das war nicht meine beste Freundin. Nicht die Frau, mit der ich mir nach der Schicht die Trinkgelder geteilt und über nervige Gäste gelästert hatte. Sie stand vollkommen aufrecht da, ihre Gelenke wirkten steif, und das unnatürliche Weiß in ihren Augen schien das Licht der Kathedrale förmlich aufzusaugen. Jennifer: „Isabel? Was haben sie mit dir gemacht? Jayden, lass sie sofort los!“ Ich wollte aus dem zerbrochenen Becken steigen, doch Sarah richtete die Spitze ihres Lichtschwerts direkt auf meine Kehle. Sarah: „Beweg dich nicht, Chaos-Kind. Du verstehst gar nichts. Wir haben sie nicht korrumpiert. Wir haben sie lediglich… aufgeweckt.“ Jayden rappelte sich vom Boden auf und rieb sich den Arm, an dem ich ihn verbrannt hatte. Er sah Isabel mit einer Mischung aus Ehrfurcht und nackter Angst an. Jayden: „Wir dachten, du wärst die Gefahr, Jennifer. Aber Isabel… Isabel ist der Grund, warum dieses Viertel seit Jahren so ruhig war. Sie ist kein Mensch. Sie ist ein Gefäß.“ Plötzlich bewegte Isabel ihren Kopf. Das Geräusch ihrer Nackenwirbel knackte laut in der Stille der Kammer. Als sie den Mund öffnete, kam nicht ihre vertraute, leicht heisere Stimme heraus, sondern ein tiefer, hallender Klang, der gleichzeitig von überall her zu kommen schien. Isabel: „Jennifer. Du hast das Gleichgewicht gestört. Du hast die Wölfe in mein Revier gelassen.“ Jennifer: „Isabel? Von was redest du da? Ich bin’s, Jen!“ Isabel: „Isabel schläft. Ich bin das Urteil, das in diesem Fleisch wartet. Du hast dich mit den Teufeln verbunden, Kind. Du hast die Essenz des Chaos mit der Fäulnis der Hölle vermischt. Damit hast du dein Recht auf Existenz verwirkt.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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