Between Devils and Angels – Kapitel 18

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Sarah: „Isabel ist in Sicherheit, Kind. Komm mit uns. Wir werden dich erst einmal reinigen, und dann führen wir dich zu ihr.“ Als sie mich in die Kathedrale führten, spürte ich, wie sich die heilige Barriere hinter mir schloss. In meinem Kopf wurde es plötzlich still. Die Verbindung zu Alec und Philipp war nur noch ein hauchdünner, vibrierender Faden. Ich war allein im Nest der Engel. Die Wände der Kathedrale bestanden aus makellosem weißen Marmor, der das Licht so stark reflektierte, dass es in meinen Augen brannte. Überall roch es nach Weihrauch und einer kühlen Reinheit, die mir den Hals zuschnürte. Sarah führte mich tiefer in das Heiligtum, vorbei an Engeln, die mich mit einer Mischung aus Mitleid und Abscheu musterten. In meinem Hinterkopf war die Verbindung zu Philipp und Alec nur noch ein fernes, verzerrtes Rauschen. Es fühlte sich an, als würde ich unter Wasser atmen. Sarah: „Hier werden wir den Schmutz der Teufel von deiner Seele waschen, Jennifer. Das Taufbecken der Wahrheit wird das Chaos in dir besänftigen, damit du wieder klar denken kannst.“ Wir erreichten eine kreisrunde Kammer. In der Mitte befand sich ein Becken aus reinem Silber, gefüllt mit Wasser, das bläulich leuchtete. Jayden stand bereits dort. Er trug eine weiße Robe, und sein kurzes blondes Haar schimmerte im Licht der Kerzen. Jayden: „Hab keine Angst, Jennifer. Es wird sich anfangs vielleicht etwas heiß anfühlen, aber das ist nur die Dunkelheit, die deinen Körper verlässt.“ Er trat auf mich zu und legte mir die Hand auf die Stirn. Ich zwang mich, nicht zurückzuweichen, obwohl meine Haut an der Stelle, die Philipp zuvor geküsst hatte, förmlich schrie. Jennifer: „Und danach darf ich zu Isabel? Das ist alles, was ich will.“ Jayden:“ Sobald du rein bist, wird sie zu dir gebracht. Geh nun hinein.“ Ich stieg zögernd die Stufen zum Becken hinunter. Sobald meine Zehen die Wasseroberfläche berührten, zuckte ich zusammen. Es war nicht heiß – es war eiskalt, aber gleichzeitig fühlte es sich an wie flüssige Säure. Ich watete tiefer hinein, bis das Wasser mir bis zur Brust stand. Mein Inneres begann zu rebellieren. Das Chaos in mir, das Alec und Philipp so mühsam unterdrückt hatten, krallte sich an meine Knochen. Es hasste dieses Wasser. Es wollte ausbrechen und dieses sterile Zimmer in Schutt und Asche legen. Jayden: „Tauche unter, Jennifer. Gib dich dem Licht hin.“ Ich holte tief Luft und tauchte unter. In dem Moment, als das geweihte Wasser meinen Kopf umschloss, explodierte ein Schmerz in mir, der alles bisherige in den Schatten stellte. Die Verbindung zu den Brüdern – dieser dünne, silberne Faden – begann zu glühen und zu rauchen. Das Wasser versuchte, das Band zu zerschneiden.
„Jennifer! Kämpf dagegen an! Lass dich nicht von ihnen trennen!“
Die Stimme von Philipp hallte wie ein Donnerschlag in meinem Kopf wider, verzerrt durch die heilige Barriere. Meine Unterarme begannen unter Wasser hell zu leuchten. Blasen stiegen auf, als das Wasser um mich herum zu kochen begann. Sarah: „Jayden! Sieh dir das Wasser an! Es verfärbt sich!“ Das einst klare Blau wurde trübe und silbrig-grau. Ich tauchte prustend auf, meine Augen brannten, und ich konnte spüren, wie kleine elektrische Entladungen von meinen Fingerspitzen ins Wasser zischten. Jennifer: „Es… es ist zu stark! Ich kann es nicht halten!“ Jayden trat an den Rand des Beckens, sein Gesicht war nun nicht mehr mitleidig, sondern hart und voller Misstrauen. Er erkannte, dass ich nicht gereinigt wurde – ich bekämpfte das Wasser. Jayden:“…

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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