Between Devils and Angels – Kapitel 53

© Alle Rechte vorbehalten.

Werde Teil der Community!

Erstelle ein kostenloses Konto und genieße diese Vorteile:

  • Kommentieren: Tausche dich mit anderen aus.
  • Lesestatus: Markiere Geschichten als gelesen.
  • Updates: Erhalte E-Mails bei brandneuen Geschichten.

Jetzt Profil erstellen

Wir rannten, bis unsere Lungen brannten. Hinter uns färbte sich der Horizont rot vom Feuer des Himmelssturzes. Martha und ihr Lager waren nun weit weg, und vor uns klaffte der „Schlund der Stille“ – eine tiefe, neblige Schlucht, die der einzige Weg zum Ursprung war. Doch am Eingang der Schlucht, auf einem flachen Felsen, saß jemand. Alec: „Stehen bleiben.“ Alec zog mich schroff zurück. Philipp stellte sich schützend vor mich, sein Körper dampfte noch immer von der Hitze unserer Nacht. Die Gestalt auf dem Felsen erhob sich langsam. Ich spürte, wie mir das Blut in den Adern fror. Die Frau trug die gleiche Rüstung wie die Inquisitoren, aber sie hatte kein Visier. Sie hatte mein Gesicht. Die gleichen braunen Haare, die gleiche Nase, die gleichen Lippen. Aber ihre Augen waren nicht braun oder blau – sie waren milchig weiß, ohne Pupillen. Die Doppelgängerin: „Subjekt Jennifer identifiziert. Emotionale Bindungen: Hoch. Gefährdungspotenzial: Maximal.“ Ihre Stimme war meine, aber sie klang wie eine Maschine, der man jedes Gefühl herausgeschnitten hatte. Philipp: „Was ist das für eine Perversion, Valerius?!“ Die Doppelgängerin: „Ich bin das Echo. Erschaffen aus dem Blut, das die Mutter zurückließ. Ich besitze die Kraft der Leere, aber nicht die Schwäche des Herzens.“ Ohne Vorwarnung stieß sie sich vom Felsen ab. Sie war unmenschlich schnell. Alec versuchte, sie mit seinen Schattensicheln abzufangen, doch sie bewegte sich wie Rauch durch seine Angriffe hindurch. Mit einem gezielten Tritt schleuderte sie Alec gegen die Felswand und parierte gleichzeitig Philipps flammenden Schlag mit einer Handfläche aus purem, weißem Licht. Jennifer: „Hör auf! Warum tust du das?“ Echo: „Um Platz zu machen. Sobald du fällst, werde ich deinen Platz am Ursprung einnehmen. Eine Tochter, die gehorcht.“ Sie richtete ihre Hand auf mich. Ein Strahl aus weißer Energie schoss hervor. Ich riss meine Hände hoch, und mein blaues Chaos prallte gegen ihr weißes Licht. Der Druck war gewaltig. Es war, als würde ich gegen eine Mauer aus Eis drücken. Alec: (rafft sich mühsam auf) „Sie ist… sie ist genau so stark wie du, Jen! Aber sie hat keinen Schmerz!“ Philipp: „Dann müssen wir sie gemeinsam brechen! Sie hat vielleicht ihr Gesicht, aber sie hat nicht unser Band!“ Philipp und Alec griffen gleichzeitig an, von zwei Seiten. Das Echo wirbelte herum, ihre Bewegungen waren perfekt berechnet. Sie kämpfte mit einer Präzision, die uns in die Knie zwang. Jeden Schlag, den Philipp landete, schien sie sofort zu heilen. Jeden Schatten, den Alec warf, verbrannte sie mit ihrem weißen Licht. Ich sah, wie meine Männer schwächer wurden. Das Echo war darauf programmiert, sie zu vernichten, um mich zu isolieren. Jennifer: „Lass sie in Ruhe! Dein Kampf ist mit mir!“ Ich spürte, wie der Kristall in mir vor Wut zu pulsieren begann. Aber diesmal war es kein unkontrolliertes Chaos. Ich erinnerte mich an das Gefühl im Zelt – die Vereinigung. Ich wusste jetzt, dass meine Kraft nicht nur in mir lag, sondern in der Liebe zu diesen beiden Teufeln.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

× Lightbox