Between Devils and Angels – Kapitel 56

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Das Wasser des Sees begann zu kochen. Ein gewaltiger Strudel bildete sich in der Mitte, genau dort, wo ich untergetaucht war. Am Ufer standen Philipp und Alec mit gezogenen Waffen, während vor ihnen eine Mauer aus Inquisitoren aufmarschierte. In der Mitte stand mein Vater, Valerius, und hielt sein silbernes Schwert in die Höhe. Valerius: „Es ist zu spät! Die Kraft des Ursprungs gehört der Inquisition!“ Plötzlich schoss eine Säule aus tiefblauem Licht aus dem See bis hoch in den dunklen Himmel. Die Erschütterung war so gewaltig, dass die Soldaten der ersten Reihe einfach umgeworfen wurden. Ich stieg aus dem Wasser. Aber ich ging nicht – ich schwebte. Mein menschlicher Körper war nun umhüllt von einer Rüstung, die aussah, als wäre sie aus dem Nachthimmel geschmiedet worden. Kleine Lichtpunkte, wie ferne Galaxien, pulsierten auf dem dunklen Metall. Meine Haare wehten im Wind, obwohl es in der Schlucht eigentlich windstill war, und sie glühten an den Spitzen in einem elektrischen Blau. Ich landete sanft auf dem schwarzen Glas des Ufers. Zwischen mir und meinem Vater standen Hunderte von Soldaten. Valerius: „Angriff! Lasst sie nicht zu Atem kommen!“ Die Inquisitoren stürmten vor. Sie schossen Pfeile ab und schwangen ihre gesegneten Klingen. Ich sah sie an, doch ich verspürte keine Angst mehr. Ich hob nur meine rechte Hand und spreizte die Finger. Jennifer: „Genug der Kriege.“ Eine Welle aus reiner Leere breitete sich von mir aus. Es war kein Feuer, das verbrannte, sondern eine Kraft, die alles einfach auflöste. Wo die Welle die Soldaten berührte, zerfielen ihre Rüstungen und Waffen zu feinem Staub. Die Männer selbst wurden unverletzt zurückgeschleudert, als hätte sie eine unsichtbare Hand weggeschoben. Innerhalb von Sekunden war das Schlachtfeld leer – nur noch mein Vater stand dort. Philipp und Alec traten an meine Seite. Sie sahen mich ehrfürchtig an. Alec: „Jennifer… du siehst… unglaublich aus.“ Philipp: „Bist du noch da drin, Jen?“ Ich drehte meinen Kopf zu ihnen. Das harte Blau in meinen Augen wurde für einen Moment weicher. Jennifer: „Ich bin immer noch ich. Aber jetzt bin ich diejenige, die entscheidet, wann dieser Kampf endet.“ Ich wandte mich wieder meinem Vater zu. Er zitterte vor Zorn, aber auch vor Gier. Valerius: „Du denkst, du hättest gewonnen? Du hast nur das Werkzeug geschärft, das ich führen werde! Gib mir die Krone der Leere, Tochter!“ Er stürmte auf mich zu, sein Schwert leuchtete in einem blendend weißen Licht, das alles in der Schlucht überstrahlte. Es war die gesamte Macht der Inquisition, konzentriert in einer einzigen Klinge.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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