Philipp: „Du… du kleine Närrin. Weißt du eigentlich, was du gerade getan hast?“ Seine Stimme klang kräftiger, aber sie hatte einen neuen Unterton, eine Resonanz, die direkt in meinem eigenen Kopf widerhallte. Jennifer: „Ich habe dein Leben gerettet. Ein ‚Danke‘ wäre nett gewesen.“ Alec stieß einen langen Atemzug aus und ließ sich neben uns ins Gras sinken. Er beobachtete uns mit einem Blick, der schwer zu deuten war – eine Mischung aus Erleichterung und tiefer Sorge. Alec: „Es ist mehr als das, Jennifer. Durch das Chaos hast du eine permanente Brücke zwischen euch geschlagen. Er trägt jetzt einen Teil deiner Essenz in sich. Und du einen Teil von seiner.“ Philipp: „Wir sind jetzt verbunden, Jennifer. Unzertrennlich. Wo immer du bist, werde ich dich spüren. Und mein Schmerz wird deiner sein.“ Er sah zu Alec hoch, und ein wortloser Austausch fand zwischen den Brüdern statt. Philipp: „Und da Alec und ich uns seit Anbeginn der Zeit denselben Kern teilen… hast du uns jetzt beide an dich gebunden.“ Die erste Nacht nach dem Kampf im Garten verbrachte ich in einem tiefen, traumlosen Schlaf. Doch als ich am nächsten Morgen die Augen aufschlug, fühlte sich die Welt anders an. Es war, als hätte jemand die Lautstärke in meinem Kopf aufgedreht. Ich starrte an die dunkle Decke des riesigen Bettes, aber ich hörte nicht nur das Rascheln der Blätter draußen im Wind. „Sie ist wach. Ich spüre, wie ihr Puls sich beschleunigt.“ Ich zuckte zusammen und sah mich im Zimmer um. Ich war allein. Die Stimme war so klar gewesen, als stünde jemand direkt neben meinem Ohr. Sie klang tief, rau und zweifelsfrei nach Philipp. Jennifer: „Philipp? Wo bist du?“ „In der Küche, Schätzchen. Aber eigentlich bin ich gerade direkt bei dir.“ Wieder diese Stimme in meinem Kopf. Erschrocken sprang ich aus dem Bett. In diesem Moment öffnete sich die Tür und Alec trat herein. Er trug ein Tablett mit Kaffee und etwas Essen. Er sah mich an und hielt inne. Sein Blick war intensiv, und plötzlich überflutete mich eine Welle von Gefühlen, die nicht meine eigenen waren: Eine Mischung aus tiefer Erleichterung, einem stechenden Beschützerinstinkt und… Hunger. Aber kein Hunger nach Essen. Alec: „Guten Morgen. Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen.“ Jennifer: „Ich… ich höre Philipp. In meinem Kopf. Er hat mich gerade ‚Schätzchen‘ genannt, während er in der Küche ist!“ Alec stellte das Tablett auf den Nachttisch und trat einen Schritt näher. Ein schiefes Grinsen stahl sich auf seine Lippen. Alec: „Willkommen im Club. Das ist die Brücke, von der ich gesprochen habe. Da Philipp und ich uns einen energetischen Kern teilen, ist das Band, das du zu ihm geknüpft hast, auch zu mir übergesprungen. Ich kann deine Verwirrung spüren, Jennifer. Es fühlt sich an wie… prickelnde Elektrizität.“ Ich spürte, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg. Jennifer:“…
Between Devils and Angels – Kapitel 15

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