Between Devils and Angels – Kapitel 49

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Wir rannten durch die Gänge, aber Philipp und Alec waren kaum wiederzuerkennen. Die Hitze, die von Philipp ausging, ließ die Tapeten an den Wänden versengen. Alec war so tief in seinen Schatten versunken, dass er mehr wie ein Geist als wie ein Mann wirkte. Sie knurrten, wenn wir an Wachen vorbeikamen, und ihre Bewegungen waren viel zu schnell, zu gewalttätig. Castian: „Jennifer, du musst etwas tun! Wenn sie die Zitadelle in diesem Zustand verlassen, werden sie alles in ihrem Weg vernichten. Sie verlieren den Verstand an ihre dunkle Seite!“ Ich sah die beiden an. Sie hatten das Monster für mich besiegt, aber jetzt waren sie wie zwei Raubtiere, die vergessen hatten, wie man zahm ist. Jennifer: „Philipp! Alec! Bleibt stehen!“ Sie hörten mich nicht. Sie stürmten auf eine Gruppe von Inquisitoren zu, die am Ende des Flurs warteten. Philipp hob bereits seine glühende Faust, um alles in Schutt und Asche zu legen. Ich wusste, was ich tun musste. Ich griff nach dem Band in meinem Kopf. Aber diesmal schickte ich keinen Befehl, sondern ich schickte ihnen Ruhe. Ich nutzte die kühle, blaue Energie des Kristalls, um ihre brennenden Seelen zu erreichen. Ich rannte zwischen die beiden und packte ihre Hände. Jennifer: „Genug jetzt! Kommt zurück zu mir!“ In dem Moment, als ich sie berührte, zischte es. Die Hitze von Philipps Haut brannte auf meiner Handfläche, und Alecs Schatten versuchten, an meinen Armen hochzuklettern. Aber ich ließ nicht los. Ich ließ die blaue Kühle des Kristalls wie einen sanften Regen über sie fließen. Ich sah ihnen fest in die Augen. Jennifer: „Ich habe keine Angst vor dem, was ihr seid. Aber ich brauche euch als meine Männer, nicht als seelenlose Monster. Bitte.“ Es dauerte quälend lange Sekunden. Dann begann das Glühen in Philipps Augen zu verblassen. Seine Haut nahm wieder ihre normale Farbe an. Alecs Schatten zogen sich zurück, bis er wieder fest vor mir stand, auch wenn er immer noch schwer atmete. Alec: (seine Stimme war wieder menschlich, aber rau) „Das… das war knapp. Danke, Kleines.“ Philipp: „Du bist die Einzige, die das geschafft hätte, Jennifer. Ohne dich wären wir dort drin verloren gegangen.“ Castian beobachtete uns mit einer Mischung aus Bewunderung und Erleichterung. Er drückte gegen eine unscheinbare Steinplatte in der Wand. Castian: „Hier geht es raus. Der Tunnel führt unter den Mauern hindurch direkt in das Ödland. Ihr müsst sofort verschwinden, bevor mein Vater die Luftunterstützung schickt.“ Wir traten in den dunklen, engen Tunnel. Die Luft war feucht, aber sie roch nach Freiheit.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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