Between Devils and Angels – Kapitel 50

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Der Tunnel spie uns mitten in das Ödland aus. Der Boden hier war karg und die Luft schmeckte nach Asche. Hinter uns ragte die Eiserne Zitadelle wie ein drohender Schatten in den Himmel. Die Alarmsirenen klangen hier draußen nur noch wie ein fernes Heulen. Castian: „Ich kann nicht weiter mitkommen. Wenn ich bleibe, kann ich die Verfolger ablenken. Geht nach Osten, zum ‚Rauchenden Krater‘. Dort findet ihr Zuflucht.“ Ich drückte meinen Bruder ein letztes Mal, dann verschwand er wieder in der Dunkelheit des Tunnels Philipp, Alec und ich stapften stundenlang durch den grauen Staub. Das Band zwischen uns fühlte sich nach dem Kampf in der Zitadelle anders an – fester, fast schon unzerstörbar. Wir waren müde, schmutzig und am Ende unserer Kräfte. Philipp: „Dort vorne! Seht ihr das?“ Inmitten einer Senke brannten kleine, blaue Feuer. Als wir näher kamen, sahen wir Zelte, die aus den Häuten von Wüstenmonstern genäht waren. Bewaffnete Gestalten sprangen aus den Schatten und umzingelten uns. Sie trugen Masken und Umhänge, die genau das gleiche Symbol hatten wie mein Medaillon: Die brennende Schwinge. Wächter: „Halt! Wer wagt es, das Lager der Schwingen zu betreten?“ Ich trat vor und hielt das goldene Medaillon in die Höhe. Das blaue Feuer der Lagerstellen schien auf das Gold zu reagieren und leuchtete hell auf. Die Wächter erstarrten. Einer nach dem anderen ließen sie ihre Waffen sinken und fielen auf die Knie. Wächter: „Die Tochter des Chaos… Die Erbin der Leere ist zurückgekehrt. Die Prophezeiung der Königin hat sich erfüllt!“ Eine ältere Frau mit grauen Haaren und vernarbten Armen trat aus dem größten Zelt hervor. Sie sah mich an, und Tränen traten in ihre Augen. Frau: „Ich bin Martha. Ich war die Zofe deiner Mutter. Wir haben sechzehn Jahre lang in diesem Dreck gewartet, Jennifer. Wir haben gewusst, dass du eines Tages kommen würdest, um die Inquisition zu stürzen.“ Sie führte uns in das Zelt. Es war einfach, aber gemütlich. Es gab warmes Essen und weiche Felle. Zum ersten Mal seit Tagen fühlte ich mich nicht wie eine Gejagte, sondern wie jemand, der nach Hause kommt. Martha: „Deine Mutter hat uns einen Befehl hinterlassen. Sobald du hier bist, müssen wir dich zum ‚Ursprung‘ führen. Dort, wo die erste Träne vergossen wurde. Nur dort kannst du deine Kraft vollständig meistern, bevor Valerius die Welt in Schutt und Asche legt.“ Alec setzte sich neben mich und legte einen Arm um meine Schulter. Sein Blick war immer noch wachsam, aber er entspannte sich ein wenig. Alec: „Der Ursprung? Das ist mitten im Niemandsland, oder? In der tiefsten Zone, wo kein Licht hinkommt.“ Martha: „Ja. Und Valerius weiß das. Er wird seine gesamte Armee dort versammeln. Er will nicht nur Jennifer – er will die Kraft des Ursprungs, um unsterblich zu werden.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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