Between Devils and Angels – Kapitel 80

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Der Boden der Krypta gab ein tiefes Grollen von sich. Während Sarah sich bereits darauf vorbereitete, ihre Lichtklingen erneut zu ziehen, und Philipp schützend vor Alec trat, geschah etwas Unheimliches. Der Basalt der Wände begann wie flüssiges Wachs zu fließen. Aus dem Stein vor Lucian formte sich eine Gestalt. Sie war groß, gehüllt in Fetzen aus Schatten, und ihr Gesicht war eine Maske aus bleichem Marmor. Ihre Augen waren zwei Abgründe aus purer Leere. Sarah: (weicht einen Schritt zurück) „Eine Archontin… Ich dachte, ihr Volk sei seit der großen Stille ausgelöscht.“ Die Frau im Stein: „Wir sind nie weg, Lichtbringerin. Wir sind das Fundament, auf dem ihr eure zerbrechlichen Paläste baut.“ Sie wandte sich Jennifer zu. „Tochter der Leere. Du versuchst, einen Schatten mit Feuer und Licht zu heilen. Das ist, als wollte man das Meer mit Sand trocknen.“ Jennifer: „Wer bist du? Und wie rettest du Alec?“ Die Archontin: „Ich bin Malakith, die letzte Wächterin dieses Refugiums. Dein Gefährte trägt nun die Essenz der Architekten in sich. Er ist weder Teufel noch Stein. Er ist ein ungeschriebenes Gesetz. Ich kann den Kokon aufbrechen und seinen Geist befreien.“ Sie streckte eine knöcherne Hand nach Lucian aus. Der Junge wich nicht zurück; er sah sie mit einer seltsamen Vertrautheit an. Malakith: „Aber der Preis ist hoch. Um das Leben des Vaters zu sichern, muss das Kind einen Teil seiner Unschuld opfern. Ich brauche einen Tropfen seiner Macht – die Resonanz der Leere –, um den Obsidian zu spalten. Er wird diesen Teil seiner Kraft für immer verlieren. Er wird sterblicher sein… verwundbarer.“ Philipp: „Vergiss es! Wir verkaufen nicht die Zukunft unseres Sohnes, um Alec zu retten. Er würde das niemals wollen!“ Jennifer: (sieht zu Alec, dessen Steinkörper immer mehr Risse bekommt) „Philipp, schau ihn an. Er zerbricht. Wenn wir nichts tun, verlieren wir ihn ganz.“ Sarah: „Hör nicht auf dieses Wesen, Jennifer! Sie will nur die Macht des Kindes für sich, um die alten Kriege neu zu entfachen!“ Ich stand zwischen den Welten. Zu meiner Linken die manipulative Engel-Kriegerin, zu meiner Rechten eine uralte Schatten-Wächterin, und vor mir mein versteinerten Geliebter. Lucian: (nimmt meine Hand) „Es ist okay, Mama. Alec hat mich gerettet. Jetzt bin ich dran. Ich will nicht, dass er ein Stein bleibt.“ Bevor ich antworten konnte, trat Lucian vor Malakith. Er schnitt sich mit einem kleinen, scharfen Stein in den Finger. Ein einziger Tropfen blau glühenden Blutes fiel auf die Hand der Archontin. Das gesamte Refugium erbebte. Malakith stieß einen Schrei aus, der die Fenster der Festung zum Bersten brachte, und warf sich mit ihrer gesamten dunklen Masse gegen Alecs Statue. Ein gleißender Blitz aus Schwarz und Violett erfüllte den Raum.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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