Thorned – Kapitel 104

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Der Tourbus brummte leise, während er die Stadtgrenze von Melbourne hinter sich ließ und die weite Straße Richtung Sydney einschlug. Im Inneren herrschte eine Atmosphäre, die man fast als euphorisch bezeichnen konnte. Die schwere Last der letzten Tage war wie weggeblasen, und der Sieg über Chris hatte der gesamten Crew einen neuen Energieschub verpasst. Jack: „Leute, ich sag’s euch, das war besser als jedes Finale bei den Australian Open! Wie Luca diesen Chefredakteur am Telefon zusammengefaltet hat… ich hätte Eintrittsgeld dafür bezahlt!“ James: „Und Elenas Blick, als sie den Log-In geknackt hat! Du sahst aus wie eine Agentin in einem Thriller, Elena. Wir sollten dir ein eigenes Hacker-Pseudonym geben.“ Isabel: „‚The Truth‘ würde passen. Oder einfach ‚Die Frau, die Chris das Handwerk gelegt hat‘. Ich habe übrigens gerade gesehen, dass sein Name bereits von der Website der Kanzlei gelöscht wurde. Das ging schneller als ein Gitarrenwechsel bei Alec.“ Wir saßen alle im Loungebereich des Busses. Überall lagen Kissen, offene Laptops und Gitarrenkoffer herum. Es war eng, gemütlich und fühlte sich mehr nach Zuhause an als jedes Luxushotel. Alec saß neben mir, seinen Arm fest um meine Schultern gelegt, während er mit der anderen Hand geistesabwesend eine Melodie auf seiner Akustikgitarre zupfte. Alec: „Wisst ihr, was das Beste ist? Dass wir jetzt nach Sydney fahren und niemand mehr über irgendwelche Akten oder Lügen redet. Die Leute wissen jetzt, wer Elena ist. Sie haben gesehen, dass sie sich nicht unterkriegen lässt.“ Taylor: „Genau. Und wisst ihr, was das für die Show morgen bedeutet? Die Energie wird absolut wahnsinnig sein. Sydney wird brennen, wenn wir auf die Bühne gehen.“ Ich: „Ich bin einfach nur froh, dass wir jetzt diesen Weg vor uns haben. Die Fahrt nach Sydney fühlt sich an wie ein echter Neuanfang. Kein Schatten mehr, der uns verfolgt.“ Alec: „Kein einziger Schatten mehr, Elena.“ Alec legte seine Gitarre beiseite und sah mich an. Sein Blick war weich, aber voller Tatendrang. Alec: „James, Jack – habt ihr die neuen Riffs für den Mittelteil von ‚The Horizon‘ bereit? Ich will, dass wir das morgen in Sydney als Zugabe spielen. Als Widmung für den Sieg der Wahrheit.“ Jack: „Du meinst den Teil, wo der Bass so richtig in die Magengrube geht? Klar doch! Taylor, bist du bereit?“ Taylor: „Ich bin immer bereit, wenn es darum geht, Sydney zu zeigen, was wir draufhaben.“ In den nächsten Stunden wurde der Bus zu einem rollenden Tonstudio. Die Jungs begannen zu jammen, Melodien wurden entworfen und wieder verworfen, während Isabel und ich lachend die Kommentare unter Elenas neuestem Blog-Post vorlasen, der mittlerweile tausende Male geteilt worden war. Es war die Art von Gemeinschaft, von der ich früher nur geträumt hatte – eine Familie, die nicht durch Blut, sondern durch Loyalität und Leidenschaft verbunden war. Als es draußen dunkel wurde und nur noch die Lichter der entgegenkommenden Autos durch die Fenster huschten, lehnte ich mich an Alec. Der Rhythmus des Busses wirkte beruhigend. Ich: „Danke, Alec. Dass du nie an mir gezweifelt hast.“ Alec: „Niemals, Elena. Ich wusste vom ersten Moment an, dass du diejenige bist, die das Licht zurückbringt.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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