Thorned – Kapitel 109

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Das Konzert in Sydney neigte sich dem Ende zu, und die Atmosphäre in der Arena war fast schon spirituell. Als die letzten Töne der Zugabe – des Songs, den sie für mich geschrieben hatten – im Raum verhallten, herrschte für einen Moment vollkommene Stille, bevor ein Applaus losbrach, der die Grundfesten des Gebäudes erschütterte.

Alec kam schweißgebadet von der Bühne, die Gitarre noch um die Schulter, und steuerte direkt auf mich zu. Er hob mich hoch und wirbelte mich im Halbdunkel des Backstage-Bereichs im Kreis.

Alec: „Wir haben es geschafft, Elena. Sydney gehört uns. Aber viel wichtiger… wir gehören uns.“

Ich: „Es war perfekt, Alec. Alles davon.“

Ein paar Wochen später…

Der Trubel der großen Tournee war in den Hintergrund gerückt. Wir saßen in unserem neuen gemeinsamen Haus in einem ruhigen Küstenvorort von Melbourne. Vor mir auf dem Tisch lag mein erstes fertiges Buchmanuskript – die wahre Geschichte über die Band, den Ruhm und die Kraft der Wahrheit.

Isabel: (die mit einer Flasche Wein zur Tür hereinkam) „Leute, ratet mal, wer gerade die Bestätigung vom Verlag bekommen hat? Elena, dein Buch wird weltweit übersetzt! Sogar in Griechenland reißen sie sich darum.“

Jack: „Dann müssen wir wohl bald eine Buch-Tour machen, was? Ich fahre den Bus, wenn ich dafür eine Widmung bekomme!“

Taylor: „Träum weiter, Jack. Elena ist jetzt der Star in diesem Haus.“

Alec kam aus dem Studio im Erdgeschoss hoch, seine Finger noch blau von der Tinte, mit der er neue Songtexte skizziert hatte. Er trat zu mir und legte seine Hand auf das Manuskript.

Alec: „Erinnerst du dich an den Abend auf dem Balkon? Als du dich gefragt hast, wer du in Melbourne sein wirst?“

Ich: „Ich erinnere mich. Ich hatte Angst, nur ein Schatten in deinem Licht zu sein.“

Alec: „Und schau dich jetzt an. Du hast deine eigene Stimme gefunden. Und ich? Ich bin einfach nur der glücklichste Mann der Welt, weil ich diese Stimme jeden Morgen hören darf.“

Wir traten gemeinsam auf die Terrasse und blickten auf den Ozean hinaus. Die Wellen brachen sich sanft am Strand, genau wie an dem Tag in St. Kilda, aber diesmal gab es keine Fans, keine Kameras und keinen Chris, der uns bedrohte.

In Athen saßen meine Eltern stolz in ihrer Küche und lasen meine Artikel, und hier in Australien bauten wir uns ein Leben auf, das auf mehr als nur Schlagzeilen basierte.

Ich: „Was kommt als Nächstes, Alec?“

Alec: „Das entscheiden wir ganz allein, Elena. Die Welt ist groß, und solange wir die Wahrheit auf unserer Seite haben, kann uns nichts mehr aufhalten.“

Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Der Weg von den dunklen Büros in Melbourne über die Inseln Griechenlands bis hin zur großen Bühne in Sydney war weit gewesen, aber er hatte mich genau hierher geführt. Zu mir selbst. Und zu ihm.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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