Alec: „Ich hasse es, euch in diesem Moment allein zu lassen, besonders nach allem, was gestern Abend passiert ist, aber ich verspreche euch, dass ich jede freie Minute nutzen werde, um mich zu melden und sicherzugehen, dass es euch hier gut geht.“
Jennifer: „Pass bitte auf dich auf, Alec, und danke noch einmal, dass du gestern so besonnen reagiert hast, denn ohne dich und Philipp hätte die Sache mit Jonah ganz anders ausgehen können, und du bist jederzeit wieder bei uns willkommen, sobald es dein Zeitplan zulässt.“
Meine Mutter Jennifer drückte ihn kurz und herzlich, bevor sie Isabel einen bedeutungsvollen Blick zuwarf, damit wir einen Moment für uns hatten, während mein Vater Philipp bereits eine der schweren Taschen nach draußen zum Wagen trug.
Philipp: „Komm gut an, Junge, und mach dir keine Sorgen um die Frauen hier, ich werde ein wachsames Auge auf sie haben, während wir am See sind, damit sie sich in Ruhe von diesem Schrecken erholen können.“
Isabel: „Und wehe, du vergisst, den Jungs in New York – besonders James und Taylor – einen schönen Gruß von mir auszurichten, und sag ihnen, dass sie gut auf dich aufpassen sollen, damit du uns in einem Stück erhalten bleibst!“
Isabel versuchte mit ihrem gewohnten Humor die Tränen zu überspielen, die in ihren Augen glitzerten, und gab Alec einen schnellen Kuss auf die Wange, bevor sie sich diskret in die Küche zurückzog, um uns den endgültigen Abschied zu überlassen. Alec trat einen Schritt näher an mich heran, nahm mein Gesicht in seine warmen Hände und sah mir so tief in die Augen, dass ich für einen Moment alles um uns herum vergaß, sogar den Schmerz über seine Abreise.
Alec: „Elena, ich will nicht, dass du dich in den nächsten Tagen am See verkriechst und nur über die Vergangenheit nachgrübelst, denn du bist das Licht, das mich aus meiner eigenen Dunkelheit gezogen hat, und ich brauche dich stark und glücklich, wenn wir uns in New York wiedersehen.“
Ich: „Es fällt mir so schwer, dich gehen zu lassen, Alec, weil ich Angst habe, dass die Entfernung und der ganze Stress der Band dich wieder von mir wegtreiben könnten oder dass die Erinnerung an Olivia dort in New York stärker ist als das, was wir beide hier haben.“
Alec: „Nichts auf dieser Welt, weder die Entfernung noch die Schatten von früher, könnten das ändern, was ich für dich empfinde, also vertrau mir bitte und wisse, dass mein Herz hier bei dir bleibt, auch wenn ich physisch im Studio in Manhattan stehe.“
Er neigte seinen Kopf und küsste mich so sanft und gleichzeitig so voller Verlangen, dass mir die Knie weich wurden, während das ferne Hupen des Taxis uns unsanft daran erinnerte, dass die Zeit unerbittlich abgelaufen war.
Ich: „Ich liebe dich, Alec, und ich werde am See jeden Tag an dich denken und darauf warten, dass mein Handy vibriert und dein Name auf dem Display erscheint, damit ich weiß, dass du sicher gelandet bist.“
Alec: „Ich liebe dich auch, Elena, mehr als Worte ausdrücken können, und jetzt geh rein zu deiner Familie und Isabel, trink einen Tee am See und versuch, die Ruhe zu genießen, bevor wir unser gemeinsames Abenteuer in New York fortsetzen.“
Mit einem letzten, sehnsüchtigen Blick stieg er in den Wagen und ich sah ihm nach, bis die Rücklichter des Taxis hinter der nächsten Kurve verschwanden, woraufhin eine plötzliche Leere in mir aufstieg, die erst durch Isabels tröstende Hand auf meiner Schulter ein wenig gelindert wurde.
Isabel: „Komm schon, Elena, pack deine restlichen Sachen zusammen, wir fahren jetzt zum See und ich verspreche dir, wir werden dort so viel abgelenkt sein, dass die Zeit bis zu Alecs nächstem Anruf wie im Flug vergeht.“

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.