Between Devils and Angels – Kapitel 105

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Der vierte Tag im Haus fühlte sich an wie ein schläfriger Traum. Draußen peitschte der Regen gegen die alten Mauern, aber drinnen war es warm. Philipp hatte den Kamin im Schlafzimmer oben befeuert, und das Knacken des Holzes war das einzige Geräusch im Raum. Lucian schlief tief und fest unten in der Bibliothek auf einem Stapel Kissen, erschöpft vom Spielen. Das gab uns zum ersten Mal seit Ewigkeiten einen Moment wirklicher Privatsphäre. Ich stand vor dem großen Bücherregal im Schlafzimmer und ließ meine Finger über die Buchrücken gleiten. Dabei drückte ich versehentlich gegen eine schwere Eichenplatte. Mit einem tiefen Grollen schwang ein Teil der Wand zur Seite. Jennifer: „Alec, Philipp… seht mal.“ Hinter der Wand verbarg sich eine kleine Nische, kaum größer als ein Kleiderschrank. Darin stand ein kleiner Schreibtisch, auf dem ein Stapel vergilbter Briefe lag. Ich nahm den obersten in die Hand. Die Tinte war verblasst, aber die Handschrift… ich hätte sie überall erkannt. Die eine war elegant und präzise – Alecs Schrift. Die andere war wilder, mit kräftigen Strichen – Philipps. „An meine Jennifer“, las ich flüsternd. „Egal in welchem Jahrhundert wir erwachen, mein Körper wird deinen immer finden. Das Feuer in mir brennt nur für dich…“ Die Luft im Raum schien sich schlagartig zu verdichten. Ich spürte, wie Alec hinter mich trat. Seine nackte Brust berührte meinen Rücken, und seine Hitze sickerte sofort durch den dünnen Stoff meines Kleides. Er legte seine Hände auf meine Hüften und zog mich fest gegen sich. Alec: (seine Stimme war ein tiefes, raues Grollen an meinem Ohr) „Es scheint, als hätten wir damals schon gewusst, dass wir niemals voneinander loskommen.“ Auf der anderen Seite trat Philipp aus dem Halbschatten des Kaminfeuers hervor. Er hatte sein Hemd längst abgelegt, und das flackernde Licht tanzte über seine definierten Muskeln und die Narben, die von seinen Kämpfen erzählten. Seine Augen brannten in einem dunklen Bernstein, als er den Brief in meiner Hand sah. Philipp: „Diese Worte sind alt, Jen. Aber das, was ich fühle, wenn ich dich ansehe, ist brandneu. Und es bringt mich fast um.“ Er trat einen Schritt näher, nahm mir den Brief sanft aus der Hand und legte ihn beiseite. Seine Finger glitten an meinem Hals empor, sein Daumen strich über meine Unterlippe. Die Spannung im Raum war fast physisch greifbar – eine Mischung aus der jahrhundertealten Magie des Hauses und dem unbändigen Verlangen, das uns drei seit der ersten Begegnung in Limbo City verband.  Alec drehte mich in seinen Armen um, sodass ich ihm direkt in die silbernen Augen sah. Seine Hände glitten unter den Saum meines Kleides, seine kühlen Fingerspitzen auf meiner warmen Haut verursachten eine Gänsehaut, die über meinen ganzen Körper jagte. Alec: „Keine Drohnen mehr. Keine Flucht. Nur wir drei.“ Er beugte sich vor und küsste mich – ein tiefer, fordernder Kuss, der nach Sehnsucht schmeckte. Gleichzeitig spürte ich Philipps Lippen an meinem Nacken, seine heiße Haut an meiner Schulter. Das Platinlicht in meinem Inneren begann nicht zu leuchten, sondern zu pulsieren, im Einklang mit dem Herzschlag der beiden Männer, die mich umschlossen. Wir ließen uns gemeinsam auf das riesige, weiche Bett zurückfallen. Die schwere Seidendecke fühlte sich kühl auf meiner erhitzten Haut an. Alec lag über mir, sein Gewicht eine willkommene Last, während seine Flügel sich wie ein schützender, dunkler Vorhang um uns legten und die Außenwelt komplett aussperrten.Philipp kniete neben mir, seine Hände erkundeten jede Kurve meines Körpers, als wollte er sicherstellen, dass ich wirklich hier war, aus Fleisch und Blut. Jeder Atemzug, jede Berührung war wie ein Versprechen, das wir uns schon vor hundert Jahren gegeben hatten. In der Stille dieses alten Hauses gab es keine Zeit mehr, nur das rhythmische Knacken des Feuers und das Verlangen, das uns endgültig zu einer Einheit verschmolz.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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