Between Devils and Angels – kapitel 31

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Ich ignorierte Sarah, die sich schmerzerfüllt in den Trümmern wand, und rannte auf den Sockel in der Mitte des Nachbarraums zu. Dort schwebte sie: Die Träne der Vergessenheit. Ein tiefblauer Kristall, der das Licht nicht reflektierte, sondern es förmlich einsaugte. In meinem Kopf herrschte immer noch diese grausame, kalte Stille. Ich sah Alec und Philipp, die sich mühsam gegen die Übermacht der Engel wehrten. Sie wirkten verloren ohne mich, genau wie ich mich ohne sie fühlte. Malphas: „Fass ihn nicht an, du Närrin! Er wird dich auslöschen!“ Ich hörte nicht auf ihn. Ich streckte die Hand aus und umschloss den eiskalten Kristall mit meinen Fingern. In der Sekunde, in der meine Haut das Artefakt berührte, geschah etwas Unfassbares. Der Kristall explodierte nicht. Er schmolz. Die blaue Flüssigkeit sickerte in meine Poren und raste wie flüssiges Feuer durch meine Adern. Der Trennungsfluch der Engel, diese weiße Glocke der Isolation, zersplitterte mit einem Geräusch wie zerbrechendes Porzellan. Jennifer: „Philipp! Alec! JETZT!“ Der Schrei hallte nicht nur durch den Raum, sondern wie eine Schockwelle durch unser Band. Es war nicht mehr nur eine Brücke in meinem Kopf – es war jetzt ein Ozean. Ich spürte sie nicht mehr nur, ich war sie. Ich spürte Philipps Muskelkraft und Alecs Schattenmagie, als wären es meine eigenen Gliedmaßen. Die neue Verbindung war so stark, dass ein silberner Lichtkranz uns drei gleichzeitig umhüllte. Philipp: „Ich bin wieder da, Kleines. Und ich bin verdammt wütend.“ Alec: „Sie haben versucht, uns die Sicht zu nehmen. Zeigen wir ihnen, was wir im Dunkeln sehen.“ Wir bewegten uns wie eine einzige Einheit. Während ich die Energie des Kristalls nutzte, um die Engel mit einer Welle aus blauem Feuer zu lähmen, schossen Alec und Philipp wie Schatten durch die Reihen der Feinde. Es war kein Kampf mehr, es war eine Hinrichtung. Sarah sah entsetzt zu, wie ihre Krieger einer nach dem anderen fielen. Sarah: „Das ist unmöglich… Der Kristall sollte eure Seelen löschen!“ Jennifer: „Vielleicht Seelen, die allein sind. Aber wir sind es nicht.“ Ich ballte die Faust, und die verbliebene Energie des Kristalls entlud sich in einem finalen Stoß. Die Decke des Palastes der Seufzer riss auf, und ein Schwall aus blauem Licht fegte die restlichen Engel aus dem Gebäude. Stille kehrte ein. Malphas stand zitternd in der Ecke, sein hochmütiger Blick war purer Angst gewichen. Der Kristall war weg – er war jetzt ein Teil von mir. Philipp und Alec traten an meine Seite. Ihre Augen leuchteten in demselben tiefen Blau wie der Kristall, bevor sie langsam wieder zu ihrer natürlichen Farbe zurückkehrten. Philipp: „Silas wird nicht begeistert sein, dass der Kristall jetzt in dir steckt statt in seiner Tasche.“ Alec: „Das ist Silas‘ kleinstes Problem. Spürt ihr das?“ Ich nickte. Durch die neue Verbindung spürte ich es ganz deutlich. Irgendetwas am Horizont von Limbo City war erwacht. Etwas, das viel älter und hungriger war als die Inquisition oder die Engel.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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