Between Devils and Angels – Kapitel 60

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Der Anblick der gläsernen Ritter, die das Land in totes Spiegelglas verwandelten, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Jedes Mal, wenn das Baby in meinem Bauch sich bewegte, spürte ich, wie der violette Riss am Himmel darauf reagierte. Wir waren hier nicht mehr sicher. Der Ursprung, der uns Macht gegeben hatte, war nun ein Leuchtfeuer für unsere Vernichtung. Alec: „Wir können hier nicht kämpfen, Philipp. Nicht mit ihr in diesem Zustand. Jedes Mal, wenn sie ihre Magie einsetzt, saugt das Kind die Energie auf. Sie wird zu schwach sein, um die Geburt zu überstehen, wenn wir bleiben.“ Philipp: „Du willst sie wirklich zurückschicken? In die Welt der Menschen? Dort sind wir schwach, Alec. Dort sind wir nur… Schatten ihrer selbst.“ Alec: „Besser schwache Schatten als gläserne Statuen. In der Welt der Menschen gibt es keine Magie, die die Architekten orten können. Es ist das perfekte Versteck. Ein weißes Rauschen aus Milliarden von Seelen.“ Ich sah meine beiden Teufel an. Alec wirkte entschlossen, Philipp gequält. Sie wussten, dass der Übergang für sie schmerzhaft sein würde. In der Welt der Menschen würden sie ihre gewaltige Kraft verlieren und wieder fast menschlich werden. Jennifer: „Alec hat recht. Ich spüre, wie das Baby nach der Leere greift. Wenn ich hier bleibe, wird es den ganzen See austrinken. Wir müssen gehen.“ Wir packten keine Vorräte. Wir brauchten nur das Medaillon meiner Mutter und unsere Verbindung. Alec führte uns in die tiefsten Keller des Palastes, dorthin, wo die Realität am dünnsten war. Alec: „Konzentriert euch auf einen Ort. Einen Ort, der weit weg ist von Magie, Inquisitoren und Thronen. Ein Ort, an dem wir einfach… niemand sind.“ Ich schloss die Augen. Ich dachte an eine kleine Küstenstadt, die ich einmal in einem alten Buch gesehen hatte. Raues Meer, salzige Luft und ständiger Nebel. Das Medaillon begann in meiner Hand zu glühen, doch das Licht war diesmal blass und silbern. Wir hielten uns fest umschlungen. Ich spürte, wie Alec und Philipp ihre Teufelsgestalt verloren, wie ihre Aura schrumpfte, um durch das schmale Tor der Menschenwelt zu passen. Mit einem gewaltigen Sog wurden wir aus der Zwischenwelt gerissen. Der Aufprall war hart. Statt auf glattem Glas landeten wir auf feuchtem Sand. Der Geruch von Salz und verfaultem Algenzeug stieg mir in die Nase. Es war dunkel, und der Regen peitschte uns ins Gesicht. Ich sah mich um. Wir befanden uns an einem einsamen Strand unterhalb einer hohen Klippe. In der Ferne sah man die Lichter einer kleinen Stadt. Philipp: (keuchend) „Gott… ich fühle mich so… schwer. Mein Feuer… es ist nur noch ein Glimmen.“ Alec: „Aber wir sind hier. Und sie können uns nicht spüren.“ Alec half mir auf. Seine Hand war kühl und zitterte leicht. Ohne seine Schattenmagie wirkte er verletzlicher, fast wie ein gewöhnlicher junger Mann in einer dunklen Lederjacke. Philipp rieb sich die Brust, seine Augen leuchteten nicht mehr rot, sie waren jetzt ein tiefes, menschliches Braun. Jennifer: „Wo sind wir?“ Alec: „Willkommen in Blackwood Cove, Maine. Ein Ort, an dem man sich wunderbar verlieren kann.“ Doch als wir den Strand verließen und die erste befestigte Straße erreichten, blieb ich stehen. An einem schwarzen Geländer hing ein nasses Plakat. Mein Gesicht war darauf zu sehen. Nicht als Königin, sondern als vermisste Person. Plakat: Vermisst seit 2024: Jennifer Adams. Haben Sie diese Frau gesehen?

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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