Between Devils and Angels – Kapitel 61

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Ich starrte auf das verregnete Papier. Das Foto zeigte mich mit kürzeren Haaren, lachend in der Sonne – ein Mädchen, das ich kaum noch kannte. Jennifer Adams. Keine Königin, keine Mutter einer neuen Rasse. Nur eine junge Frau, die eines Nachts spurlos verschwand. Jennifer: „Zwei Jahre… Alec, für mich fühlt es sich an wie ein Jahrzehnt. Die Leute hier suchen immer noch nach mir.“ Philipp: (sieht sich nervös um) „Das ist gefährlich. Wenn dich jemand erkennt, stellen sie Fragen. Fragen, die wir nicht beantworten können, ohne in der Psychiatrie zu landen.“ Er legte seinen Arm um mich. Er wirkte in seinem einfachen schwarzen Pullover und der Jeans seltsam menschlich, aber seine körperliche Präsenz war immer noch einschüchternd. Ohne sein inneres Feuer fror er sichtlich in der rauen Brise von Maine. Alec: „Wir brauchen eine Unterkunft. Und wir müssen Jennifers Aussehen verändern. In dieser Stadt kennt jeder jeden.“ Wir schlichen durch die dunklen Gassen von Blackwood Cove. Die Stadt war genau so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: viktorianische Häuser mit abblätternder Farbe, Kopfsteinpflaster und der ständige Sound von Nebelhörnern. Schließlich fanden wir eine kleine, heruntergekommene Pension am Ende der Hafenstraße. „The Salty Anchor“. Die Wirtin, eine ältere Frau mit einer dicken Brille, sah uns misstrauisch an. Wirtin: „Zwei Männer und eine schwangere Frau? Sie sehen aus, als hätten sie eine lange Reise hinter sich. Haben Sie Papiere?“ Alec trat vor. Er hatte seine Magie zwar fast verloren, aber sein Blick besaß immer noch diese hypnotische Intensität eines Teufels. Er legte seine Hand flach auf den Tresen und fixierte die Frau. Alec: „Wir haben unsere Taschen bei einem Bootsunglück verloren. Aber wir haben Bargeld. Und wir brauchen keine Fragen, nur ein Zimmer für die Nacht. Verstanden?“ Die Frau blinzelte mehrmals. Ein kleiner Rest von Alecs Charme schien zu wirken. Sie nickte langsam, nahm die zerknitterten Scheine entgegen, die Alec aus seiner Tasche zog (Geld, das er wohl noch aus seiner Zeit als „Geschäftsmann“ in der Unterstadt von Limbo besessen hatte), und reichte uns den Schlüssel für Zimmer 4. Oben im Zimmer ließen wir uns erschöpft auf das knarrende Bett fallen. Die Tapete blümelte, und es roch nach Mottenkugeln. Ein krasser Gegensatz zum Marmorpalast des Ursprungs. Philipp: „Wir sind sicher. Vorerst.“ Doch gerade als ich mich entspannen wollte, hörte ich ein vertrautes Geräusch von draußen. Ein Kratzen an der Tür. Nicht wie von einem Hund. Es war ein Rhythmus.

Kurz – Kurz – Lang.

Mein Herz setzte einen Schlag aus. Das war das Zeichen, das ich als Teenager mit meinem besten Freund benutzt hatte, wenn wir uns heimlich trafen. Jennifer: „Das kann nicht sein…“ Ich öffnete die Tür einen Spaltbreit. Im dunklen Flur stand ein junger Mann mit einer Regenjacke. Als er mich sah, wurde er kreideweiß. Der Mann: „Jen? Bist du das wirklich? Wir dachten, du wärst tot… oder Schlimmeres. Wir wussten, dass du heute zurückkommst. Er hat es uns gesagt.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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