Between Devils and Angels – Kapitel 95

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Der Schmerz war unbeschreiblich. Es fühlte sich an, als würde jemand flüssiges Glas in meine Venen gießen. Der Ur-Architekt drang in meine Gedanken ein und versuchte, jede Erinnerung in eine Gleichung zu verwandeln. Meine Kindheit, meine Angst, meine Wut – alles wurde zu Nullen und Einsen. „Effizienz wird den Schmerz ersetzen“, flüsterte die kalte Stimme in meinem Kopf. „Wir werden die perfekte Herrscherin sein.“ Doch dann stieß er auf eine Mauer, die er nicht berechnet hatte. Er griff nach der Erinnerung an den Moment, als Alec mich das erste Mal im Regen geküsst hatte. Er versuchte, die Wärme seiner Haut als „thermische Energie“ zu klassifizieren. Er griff nach dem Moment, als Philipp sein Leben für uns riskierte, und wollte es als „unlogisches Selbstopfer“ abstempeln. Jennifer: (schreiend) „Es… ist keine… Logik! Es ist alles!“ Ich klammerte mich an das Gefühl von Alecs rauen Obsidian-Händen und das brennende Gold in Philipps Augen. Ich ließ diese Gefühle nicht nur zu – ich verstärkte sie. Ich flutete meinen Verstand mit der Sehnsucht nach ihnen, mit der puren, unvernünftigen Liebe, die keinen Platz in einem Gitter aus Prismen hat. Plötzlich änderte sich das Summen in der Halle. Es wurde disharmonisch. Der Ur-Architekt: „Warnung. Emotionale Frequenz zu hoch. Überlastung der Logik-Kerne. Systemfehler 404… Empathie nicht skalierbar!“ Die gläserne Kopie von mir, die vor mir stand, begann Risse zu bekommen. Das helle Violett der Stadt flackerte und wurde zu einem schmutzigen, feurigen Rot. Die riesigen Saugvorrichtungen an den Wänden begannen Funken zu schlagen. Meine Liebe war für diese Welt wie Gift. Sie war zu laut, zu chaotisch, zu heiß. „STOPP!“, dröhnte der Architekt. „DU ZERSTÖRST DIE STRUKTUR!“ Jennifer: „Das ist der Plan!“ In diesem Moment explodierte eine der großen Kristallsäulen hinter mir. Aber es war nicht meine Magie. Es war ein Einschlagsgeschoss aus schwarzem Stein und goldenem Feuer. Zwei Gestalten brachen durch die Wand der Zentrale. Alec flog voran, seine Obsidianflügel waren weit aufgespannt und wirkten in diesem sterilen Licht wie Risse in der Realität. Philipp war direkt hinter ihm, sein ganzer Körper war eine lodernde Fackel, die den perfekten weißen Boden unter seinen Füßen schwarz verbrannte. Und auf Alecs Rücken, festgeklammert an seinem Hals, saß Lucian. Seine Augen leuchteten nicht mehr blau – sie waren ein tiefes, dunkles Violett, das die Energie der Stadt einfach in sich aufsaugte. Alec: „Nimm deine Hände von meiner Frau, du gläserner Bastard!“ Philipp: „Zeit für einen ordentlichen Systemabsturz!“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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