Thorned – Kapitel 106

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Wir ließen den Trubel in der Hotellobby hinter uns und stiegen hinauf in die oberste Etage, wo unser Zimmer einen privaten Balkon mit direktem Blick auf den Hafen von Sydney hatte. Die untergehende Sonne tauchte das Sydney Opera House in ein warmes, oranges Licht, und die Segel des Gebäudes glänzten wie poliertes Elfenbein gegen das tiefe Blau des Wassers.

Alec trat von hinten an mich heran und legte seine Arme um meine Taille. Er vergrub sein Gesicht kurz in meinem Nacken und atmete tief ein.

Alec: „Endlich… fünf Minuten, in denen das Telefon nicht klingelt, kein Bass dröhnt und niemand etwas von uns will. Nur du, ich und diese Aussicht.“

Ich: „Es ist fast surreal, Alec. Vor ein paar Tagen saßen wir noch in der Falle von Chris’ Lügen, und jetzt stehen wir hier. Schau dir das an… Sydney liegt uns zu Füßen.“

Alec: „Nicht uns, Elena. Dir. Hast du die Gesichter der Mädchen da unten gesehen? Du hast ihnen etwas gegeben, das wichtiger ist als ein Autogramm. Du hast ihnen gezeigt, dass man für sich selbst einstehen kann, egal wie groß der Gegner ist.“

Er drehte mich sanft zu sich um. Sein Blick war ernst, aber voller Zärtlichkeit. Die Anspannung der letzten Wochen schien in diesem Moment von ihm abzufallen. Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Alec: „Ich habe mir Sorgen gemacht, dass der Preis für unsere Liebe zu hoch sein könnte. Dass die Welt dich zerbricht, nur weil du an meiner Seite bist. Aber ich habe dich unterschätzt. Du bist nicht nur die Frau, die ich liebe – du bist die stärkste Person, die ich kenne.“

Ich: „Ich hätte es ohne dich nicht geschafft, Alec. Zu wissen, dass du hinter mir stehst, egal was das Label oder die Presse sagt… das war mein Anker.“

Wir standen eine Weile schweigend da und beobachteten, wie die ersten Lichter der Stadt angingen und sich im Hafenbecken spiegelten. Die Fähren zogen weiße Linien durch das dunkler werdende Wasser. Es war der friedlichste Moment seit unserer Ankunft in Australien.

Alec: „In einer Stunde müssen wir zum Soundcheck. Die Arena wartet. Aber versprich mir eines: Egal wie laut es heute Abend wird, egal wie viele Leute meinen Namen schreien… in meinem Kopf singe ich heute nur für dich. Jedes einzelne Wort.“

Ich: „Und ich werde dort unten stehen und jedes Wort aufsaugen. Nicht mehr als die Journalistin, die eine Story sucht, sondern als die Frau, die endlich angekommen ist.“

Alec beugte sich vor und küsste mich – ein langsamer, tiefer Kuss, der all die Erleichterung und das neue Vertrauen in unsere gemeinsame Zukunft besiegelte. In diesem Augenblick, hoch über den Dächern von Sydney, fühlte es sich an, als könnte uns nichts mehr aufhalten.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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