Between Devils and Angels – Kapitel 73

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Fünf Jahre waren vergangen, seit wir im Refugium der Gefallenen Zuflucht gesucht hatten. Das Kind, das wir Lucian getauft hatten, war kein gewöhnlicher Junge. Er wuchs schneller als menschliche Kinder, und seine Augen verrieten eine Weisheit, die manchmal selbst Alec erschreckte. Wir lebten in einer schwebenden Festung am Rande des Refugiums. Philipp hatte Lucian beigebracht, wie man mit dem Schwert umgeht, während Alec ihn lehrte, wie man sich lautlos in den Schatten bewegt. Lucian war das perfekte Gleichgewicht aus uns allen: die Kraft des Feuers, die List der Schatten und die unendliche Tiefe der Leere. Doch die Welt außerhalb des Refugiums hatte uns nicht vergessen. Ich saß auf der Terrasse und beobachtete Lucian, wie er versuchte, kleine blaue Schmetterlinge aus reiner Energie zu erschaffen, als Philipp plötzlich hereinstürmte. Er trug seine Rüstung, und sein Gesicht war so ernst wie seit Jahren nicht mehr. Philipp: „Jen, sie haben die äußeren Grenzen durchbrochen. Es ist eine gewaltige Streitmacht.“ Jennifer: „Die Architekten?“ Alec: (der wie aus dem Nichts hinter mir auftauchte) „Nein. Es ist die Inquisition. Aber sie haben Verstärkung aus der Unterstadt mitgebracht. Eine Allianz aus Engeln und abtrünnigen Teufeln, die glauben, dass Lucians Existenz das Ende der Welt bedeutet. Und sie werden von den beiden angeführt, die uns nie verziehen haben.“ Ich trat an den Abgrund der Festung und blickte hinunter. Tief unter uns, auf der Brücke der Seelen, standen sie. Jayden, in seiner strahlend weißen Rüstung, die im fahlen Licht des Refugiums fast blendete, und Sarah, deren kalte Schönheit nun von einer unbändigen Wut gezeichnet war. Sie hatten die fünf Jahre genutzt, um eine Armee der „Reiniger“ um sich zu scharen. Jayden: (seine Stimme verstärkt durch himmlische Macht) „Jennifer! Wir haben dich gewarnt! Das Kind ist ein Riss in der Schöpfung. Wir sind nicht hier, um zu verhandeln. Wir sind hier, um den Fehler zu korrigieren, den wir vor fünf Jahren begangen haben!“ Sarah: „Gib uns den Jungen, Jennifer! Er gehört weder in diese noch in eine andere Welt. Er ist eine Gefahr für die Ordnung des Himmels und die Freiheit der Hölle!“ Lucian hörte auf zu spielen. Die blauen Schmetterlinge in seinen Händen verwandelten sich in kleine, zischende Blitze. Er sah mich an, und zum ersten Mal sah ich echte Angst in den Augen meines Sohnes. Lucian: „Mutter? Das sind die Leute aus deinen Geschichten, oder? Die hellen Krieger… warum hassen sie mich so sehr?“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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