Between Devils and Angels – Kapitel 72

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Die Stille im Steinkreis war fast greifbar. Die Überreste der gläsernen Ritter glitzerten wie Diamantenstaub auf dem Boden des Refugiums. Philipp kniete vor mir, sein Körper zur Hälfte in violettes, kaltes Glas gehüllt. Er atmete schwer, und ich sah, dass der Stolz in seinen Augen langsam der Erschöpfung wich. Er war bereit gewesen, sich für uns zu versteinern. Das Baby in meinen Armen rührte sich. Es gab keinen Schrei von sich, sondern ein tiefes, vibrierendes Summen, das direkt aus seiner Seele zu kommen schien. Alec: „Jen, schau dir seine Hände an…“ Der kleine Junge streckte seine winzige, leuchtende Hand nach Philipp aus. Sobald seine Fingerspitzen das violette Glas an Philipps Schulter berührten, geschah das Unmögliche. Das Glas begann nicht zu brechen – es schmolz. Aber es wurde nicht zu Wasser, sondern floss als reine, violette Energie direkt in das Kind. Das Kind nahm die Essenz der Architekten auf, reinigte sie und gab sie als warmes, lebensspendendes Licht an Philipp zurück. Die Verkrustungen an seinem Arm und seiner Seite verschwanden in Sekundenschnelle. Die Haut darunter war makellos, stärker als zuvor, und durchzogen von feinen, goldenen Linien. Philipp: (atmet tief ein, seine Augen leuchten in vollem Gold) „Ich… ich spüre keine Schmerzen mehr. Es ist weg. Alles weg.“ Er hob seinen geheilten Arm und griff nach der kleinen Hand seines Sohnes. Alec legte seine Hand auf meine Schulter, und für einen Moment waren wir eine perfekte Einheit. Keine Opfer, keine Maut. Nur wir. Lilith: (beobachtet die Szene mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Sorge) „Er hat die Ordnung absorbiert, ohne sich von ihr unterwerfen zu lassen. Er ist das erste Wesen, das die Architekten nicht kontrollieren können. Er ist der Schlüssel.“ Ich sah mein Kind an. Es lächelte nicht, aber es sah mich mit einer Weisheit an, die mich schaudern ließ. Jennifer: „Er hat Philipp geheilt, Alec. Einfach so. Ohne Preis.“ Alec: „Vielleicht ist der Preis nicht für uns, Jen. Vielleicht ist der Preis für die Welt da draußen. Sie werden niemals aufhören, nach ihm zu suchen.“ Das Baby schloss die Augen und das blaue Leuchten verblasste zu einem sanften Schimmern. Er war nun sicher in den Armen seiner Mutter, bewacht von zwei Teufeln, die für ihn die Schöpfung niederbrennen würden. Über uns am Himmel des Refugiums begannen die Sterne zu tanzen. Die Bedrohung durch die gläsernen Ritter war fürs Erste abgewendet, doch wir wussten alle: Das war nur der Anfang. Wir hatten einen Gott geboren, und die alte Welt würde niemals aufhören, ihn zu jagen. Jennifer: „Lass sie kommen. Wir sind bereit.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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