Between Devils and Angels – Kapitel 58

© Alle Rechte vorbehalten.

Werde Teil der Community!

Erstelle ein kostenloses Konto und genieße diese Vorteile:

  • Kommentieren: Tausche dich mit anderen aus.
  • Lesestatus: Markiere Geschichten als gelesen.
  • Updates: Erhalte E-Mails bei brandneuen Geschichten.

Jetzt Profil erstellen

Die Schlachtfelder von Limbo City waren verstummt. Der Staub der Inquisition hatte sich gelegt, und zum ersten Mal seit Äonen brach ein echtes Licht durch die ewigen Wolken des Niemandslands. Es war kein brennendes Engelsfeuer und keine dämonische Hitze – es war das sanfte Gold einer neuen Morgendämmerung. Wir kehrten zurück zum Ursprung, dem silbernen See. Doch wir kamen nicht als Flüchtlinge. An der Stelle, wo zuvor nur eine einsame Säule gestanden hatte, war nun ein Palast aus Glas und Schatten gewachsen. Er gehörte weder dem Himmel noch der Hölle. Er war ein Ort des Gleichgewichts. Ich saß auf der breiten Stufe vor dem gläsernen Portal und blickte über den See. Die blaue Energie der Leere pulsierte nun ruhig und harmonisch in mir. Ich fühlte mich nicht mehr wie eine Waffe. Ich fühlte mich wie das Herz einer neuen Welt. Alec: (tritt aus dem Schatten hinter mir und legt mir einen Mantel um die Schultern) „Du denkst zu viel, Königin. Das Volk wartet darauf, dass du das erste Gesetz verkündest.“ Ich lächelte und lehnte meinen Kopf an seine Hüfte. Alec trug wieder seine dunkle Kleidung, aber seine Augen hatten diesen friedlichen Glanz, den ich so liebte. Jennifer: „Das erste Gesetz ist einfach, Alec: Wer hierher kommt, lässt seinen Hass am Tor zurück. Egal, ob er Flügel oder Hörner hat.“ Philipp: (kommt vom Seeufer herauf, in der Hand zwei Kelche mit dunklem Wein) „Ein schönes Gesetz. Aber ich fürchte, die Inquisitoren werden eine Weile brauchen, um das mit dem ‚Hass zurücklassen‘ zu verstehen.“ Er setzte sich auf meine andere Seite und reichte uns den Wein. Wir saßen dort zu dritt, genau wie in jener ersten Nacht in der Kneipe, nur dass die Welt um uns herum nun eine andere war. Philipp: „Bist du glücklich, Jen? Kein Weglaufen mehr. Keine Simulationen. Nur wir.“ Ich nahm einen Schluck vom Wein und sah meine beiden Teufel an. Alec, der mich mit seiner kühlen Klugheit und seinen Schatten beschützte. Philipp, der mit seinem Feuer und seinem riesigen Herzen mein Anker war. Jennifer: „Ich habe alles, was ich brauche. Wir haben die Leere nicht besiegt, wir haben sie zu unserem Zuhause gemacht.“ Ich griff nach ihren Händen – die eine heiß wie die Sonne, die andere kühl wie der Mond. In diesem Moment spürte ich das Band zwischen uns so stark wie nie zuvor. Es war kein Zwang mehr, es war eine Wahl. Jeden Tag aufs Neue. In der Ferne sah ich eine Gruppe von Rebellen und ehemaligen Soldaten gemeinsam am Ufer des Sees arbeiten. Martha war bei ihnen, und sogar Castian half dabei, die Trümmer der alten Welt wegzuräumen. Die Geschichte der Gejagten war zu Ende. Die Geschichte der Herrscher hatte gerade erst begonnen. Und solange ich meine beiden Teufel an meiner Seite hatte, wusste ich, dass die Dunkelheit niemals mehr die Oberhand gewinnen würde. Ich schloss die Augen, spürte die Wärme von Philipp und die Geborgenheit von Alec. Jennifer: „Wir haben es geschafft.“ Alec & Philipp: (gleichzeitig) „Wir haben dich, Jennifer. Für immer.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

× Lightbox