Between Devils and Angels – Kapitel 71

© Alle Rechte vorbehalten.

Werde Teil der Community!

Erstelle ein kostenloses Konto und genieße diese Vorteile:

  • Kommentieren: Tausche dich mit anderen aus.
  • Lesestatus: Markiere Geschichten als gelesen.
  • Updates: Erhalte E-Mails bei brandneuen Geschichten.

Jetzt Profil erstellen

Der Schmerz riss durch meinen Körper wie ein Blitzschlag. Ich sank auf das blaugraue Gras des Refugiums, während Lilith mit einer ruhigen, fast beängstigenden Präzision Anweisungen an ihre Diener gab. Lilith: „Bringt sie in den Steinkreis der Ahnen! Sofort! Die Barrieren des Refugiums zittern bereits.“ Alec und Philipp hoben mich hoch. Ich spürte Philipps glasigen Arm an meiner Seite – er war eiskalt, aber sein Griff war fester denn je. Wir erreichten eine Plattform aus schwebendem Basalt, umgeben von uralten Runensteinen. Kaum hatten sie mich abgelegt, verdunkelte sich der violette Himmel über dem Refugium. Alec: „Sie sind hier. Sie haben den Riss im Traum genutzt, um uns zu folgen.“ Das vertraute, mörderische Singen der Architekten hallte durch die schwebenden Ruinen. Über uns öffneten sich Dutzende von violetten Portalen. Hunderte von gläsernen Rittern begannen, wie Sternschnuppen auf das Refugium herabzuregnen. Jennifer: (schreit auf) „Ich kann nicht… ich kann mich nicht konzentrieren! Es fühlt sich an, als würde das Kind mich von innen heraus zerreißen!“ Philipp: „Du musst, Jen! Wir halten sie auf, aber du bist die einzige, die die Barriere um diesen Kreis aufrechterhalten kann. Nutze die Leere! Nutze uns!“ Philipp und Alec stellten sich an den Rand des Steinkreises. Lilith breitete ihre metallischen Flügel aus, und plötzlich schimmerten tausende von silbernen Klingen in der Luft um sie herum. Der Kampf begann. Es war ein Albtraum aus Licht und Glas. Ich lag in der Mitte des Kreises, mein Körper bebte vor Wehen, während um mich herum das Chaos tobte. Jedes Mal, wenn ein gläserner Ritter versuchte, in den Kreis einzudringen, musste ich meine Hand ausstrecken und eine Welle aus blauer Energie entfesseln, die sie in Staub verwandelte. Alec: „Sie sind zu viele! Philipp, dein linker Arm – er breitet sich aus!“ Das Glas an Philipps Arm fraß sich weiter hoch zu seiner Schulter, doch er lachte nur grimmig und schlug mit der gläsernen Faust einen Ritter nach dem anderen in Stücke. Alec verschmolz mit den Schatten der Runensteine und tauchte immer wieder wie ein rächender Geist hinter den Angreifern auf. Jennifer: „Es kommt! Alec! Philipp!“ Ich spürte eine gewaltige Energieballung in mir. Es war keine dunkle Leere mehr, es war ein strahlendes, elektrisches Blau, das aus meinen Poren drang. Die Steine des Kreises begannen zu schweben. Lilith: „Lass es raus, Tochter! Kämpfe nicht gegen den Schmerz, benutze ihn! Das Kind ist die Waffe und das Leben zugleich!“ Ich schrie so laut ich konnte, und in diesem Moment entfesselte mein Körper eine Schockwelle, die alles bisherige in den Schatten stellte. Ein gewaltiger Dom aus blauer Energie schoss vom Steinkreis aus nach oben und riss die violetten Schiffe der Architekten am Himmel einfach in Fetzen. In der plötzlichen Stille, die darauf folgte, während der blaue Staub der zerstörten Ritter wie Schnee herabsank, ertönte ein Geräusch, das mächtiger war als jedes Schwertgeklirr. Ein scharfer, kräftiger Schrei. Ein Baby. Ich lag keuchend da, Schweiß und Tränen auf dem Gesicht. Lilith trat vor und hielt ein kleines, in blaues Licht gehülltes Wesen in den Armen. Sie legte es mir auf die Brust. Das Kind hatte silberne Haare wie Lilith, aber als es die Augen öffnete, brannte in ihnen das Feuer von Philipp und die tiefe Dunkelheit von Alec. Und um seine kleinen Handgelenke pulsierte ein zartes, blaues Leuchten der Leere. Alec: (kniet sich neben mich, völlig entkräftet) „Ein Junge…“ Philipp: (sinkt auf die Knie, sein halber Körper ist nun aus Glas, aber er lächelt) „Er sieht aus wie… Ärger. Genau wie wir.“ Doch das Baby weinte nicht mehr. Es sah mich an, und in meinem Kopf erklang eine Stimme, die viel älter war als dieser kleine Körper. Das Kind: „Mutter. Die Väter. Das Ende ist nicht gekommen. Es hat sich nur versteckt. Wir müssen die Tore schließen, bevor der wahre Architekt erwacht.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

× Lightbox