Thorned – Kapitel 92

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Das Konzert war ein einziger Rausch aus Licht und ohrenbetäubendem Jubel. Vom Fotograben aus konnte ich die Hitze der Scheinwerfer und die schiere Energie spüren, die von der Bühne in die Menge schwappte. Alec war in seinem Element; er beherrschte die Bühne mit einer Präsenz, die die gesamte Arena in ihren Bann zog. Als die ersten Töne einer vertrauten, sanfteren Melodie erklangen, änderte sich die Atmosphäre. Das grelle Licht wich einem tiefen Blau, und die tausenden Handylichter im Publikum sahen aus wie ein funkelndes Sternenmeer. Alec trat ans Mikrofon, doch statt direkt anzufangen, suchte sein Blick den Rand der Bühne, bis er mich direkt vor sich im Graben entdeckte. Alec: „Melbourne, dieser nächste Song bedeutet mir mehr als alles, was ich bisher geschrieben habe. Er ist für jemanden, der mich durch die dunkelsten Stunden begleitet hat und heute Abend hier bei uns ist.“ Ein Raunen ging durch die Menge. Mein Herz fing an zu rasen, als Alec sich bückte und mir seine Hand entgegenstreckte. Alec: „Elena, komm zu mir hoch. Ich will diesen Moment nicht ohne dich erleben.“ Die Security half mir über die Absperrung, und unter dem tosenden Applaus der Fans trat ich auf die riesige Bühne. Das Licht war blendend, und für einen Moment fühlte ich mich völlig verloren in der Weite der Arena, doch dann spürte ich Alecs feste Hand, die meine griff und mich zu sich in die Mitte zog. Jack: „Na los, Elena! Das ist dein Moment!“, rief Jack von seinem Schlagzeug aus und wirbelte grinsend seine Sticks durch die Luft. James: „Keine Angst, wir halten dir den Rücken frei!“, ergänzte James mit einem Zwinkern, während er die ersten Akkorde auf seiner Akustikgitarre anstimmte. Alec legte seinen Arm um meine Taille und zog mich ganz eng an sich. Er sah mich an, als gäbe es niemanden sonst in dieser ausverkauften Halle. Alec (leise zu mir): „Atme einfach tief durch. Schau nur mich an. Wir machen das zusammen.“ Er begann zu singen, seine Stimme war tief und voller Gefühl. Ich stand direkt neben ihm, spürte das Vibrieren seiner Gitarre und das Beben des Bodens. Es war ein unglaubliches Gefühl von Freiheit – hier oben, im Scheinwerferlicht von Melbourne, war ich nicht länger nur eine Beobachterin. Ich war Teil dieser Welt. Taylor: „Schaut sie euch an“, murmelte Taylor ins Mikrofon, während er einen sanften Basslauf spielte, und ein begeisterter Schrei aus dem Publikum antwortete ihm. Während des gesamten Songs hielt Alec meine Hand. Als die letzten Töne verhallten, küsste er mich vor den Augen von tausenden Menschen, und der Jubel in der Arena war so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Es war die ultimative Bestätigung, dass wir gemeinsam alles schaffen konnten

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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