Thorned – Kapitel 93

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Das Adrenalin pulsierte noch immer durch meine Adern, als wir die Bühne verließen. Der Jubel der Menge hallte in den Katakomben der Arena nach, ein dumpfes Grollen, das sich wie ein Erdbeben anfühlte. Alec war völlig verschwitzt, sein Atem ging schnell, aber er strahlte über das ganze Gesicht. Er zog mich sofort wieder in seine Arme, kaum dass wir den geschützten Backstage-Bereich erreicht hatten. Alec: „Hast du das gehört, Elena? Sie haben deinen Namen gerufen. In diesem Moment gab es kein Gestern und kein Morgen mehr, nur uns beide auf dieser Bühne.“ Jack: „Das war der Wahnsinn! Elena, du bist offiziell unser Glücksbringer. Die Energie da draußen war heute auf einem ganz anderen Level!“ Taylor: „Sogar ich hatte kurz Gänsehaut, und das will bei mir echt was heißen. Du hast da oben eine verdammt gute Figur gemacht, Elena.“ Isabel kam mit Handtüchern und Wasserflaschen auf uns zu gelaufen, ein breites Grinsen im Gesicht. Isabel: „Leute, das wird morgen die Schlagzeile in ganz Australien sein! Elena, du warst so mutig. Aber jetzt kommt erst mal runter, ihr zittert ja beide noch vor Energie.“ Gerade als ich Alec antworten wollte, spürte ich das heftige Vibrieren meines Handys in meiner Hosentasche. Ich zog es heraus und lächelte unwillkürlich. Auf dem Display stand ein Name, der mich sofort an die Wärme meiner Heimat erinnerte: Mama. Ich sah Alec an, der neugierig über meine Schulter blickte. Alec: „Deine Mutter? Geh ruhig ran, Elena. Wir sind hier unter uns.“ Ich trat ein paar Schritte zur Seite in eine etwas ruhigere Ecke, während die Jungs leise weiterlachten. Mit einem breiten Lächeln nahm ich ab.Ich: „Hallo? Mama?“Mutter: „Elena! Oh mein Gott, Elena! Ich habe gerade den Livestream gesehen. Du warst auf der Bühne! Du sahst so wunderschön aus, mein Kind.“ Ihre Stimme klang unglaublich stolz und lebendig. Ich spürte förmlich, wie sie in Athen vor ihrem Laptop saß und sich die Augen rieb. Ich: „Mama, es war magisch. Ich hatte solche Angst, aber Alec hat mich einfach mitgenommen. Er ist unglaublich.“ Mutter: „Ich weiß, ich weiß! Ich habe gesehen, wie er dich angesehen hat. Sag ihm bitte, dass er ein wunderbarer Mann ist. Wir hier in Athen lieben ihn dafür, wie glücklich er dich macht. Sogar dein Vater hat kurz gelächelt, als er sah, wie Alec deine Hand gehalten hat.“ Ich: „Das werde ich ihm ausrichten, Mama. Er freut sich bestimmt riesig darüber. Er fragt immer wieder nach euch.“ Mutter: „Er ist ein guter Junge, Elena. Ein bisschen wild für unser ruhiges Viertel vielleicht, aber er hat ein Herz aus Gold. Wir sind so froh, dass du ihn an deiner Seite hast, besonders jetzt, wo alles wieder seinen Platz findet. Genieß den Abend, mein Schatz. Feiert euren Erfolg! Wir trinken hier in der Küche einen Ouzo auf euch zwei.“ Ich: „Danke, Mama. Ich hab dich lieb. Ich melde mich morgen in Ruhe bei dir.“ Als ich auflegte, fühlte ich mich leicht und voller Energie. Ich drehte mich zu Alec um, der mich erwartungsvoll ansah. Alec: „Und? Hat sie uns schon verleugnet?“ Ich: „Ganz im Gegenteil. Sie und Papa haben zugeschaut. Sie sind total stolz und lassen dir ausrichten, dass du ein wunderbarer Mann bist. Sie trinken gerade in Athen auf uns.“ Alec atmete erleichtert aus und ein breites, jungenhaftes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. Er zog mich wieder an sich und wirbelte mich ein kleines Stück im Kreis. Alec: „Ein Segen von den Eltern in Athen? Das ist mehr wert als jede goldene Schallplatte, Elena. Jetzt habe ich erst recht Lust zu feiern!“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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