Between Devils and Angels – Kapitel 70

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Die gläsernen Dornen der Architekten schossen wie Speere aus dem Boden der Traumwelt. Überall um uns herum zerbrach die Realität aus Papier und Nebel in scharfe, violette Fragmente. Die Traumfresser heulten in der Ferne, angelockt von dem Geruch unserer zurückkehrenden Erinnerungen. Alec: „Der Traum stirbt! Wenn wir jetzt nicht springen, werden wir zu ewigen Statuen in den Köpfen der Schlafenden!“ Philipp stand schwer atmend da. Das Feuer seiner Albtraumgestalt war nicht länger eine Bedrohung für uns, sondern eine lodernde Barriere gegen das vordringende Glas. Er sah mich an, und ich sah die Entschlossenheit eines Teufels, der bereit war, für seine Liebe die Hölle selbst zu durchschreiten. Philipp: „Das Refugium… ich spüre es. Es liegt direkt hinter dem Schleier dieses Traums. Aber der Schleier ist zu dick für eure Schatten, Alec.“. Jennifer: „Philipp, was hast du vor?“ Philipp: „Ich werde den Albtraum benutzen. Ich werde die Wut, die mich eben fast verschlungen hätte, bündeln und wie eine Ramme gegen die Grenze der Traumlande werfen.“ Er rammte sein flammendes Schwert nicht in einen Gegner, sondern direkt in die Luft vor sich. Ein markerschütterndes Knirschen ertönte. Das Violett der Architekten prallte auf das glühende Rot von Philipps Macht. In der Mitte der Luft entstand ein Riss – ein brennender Spalt, der den Blick auf eine Welt aus ewigem Zwielicht und schwebenden Inseln freigab. Philipp: „LOS! Springt! Ich kann das Loch nicht lange halten!“ Alec packte meine Hand. Wir rannten auf den Riss zu, während die gläsernen Dornen Philipps Beine umschlangen und begannen, ihn zu kristallisieren. Jennifer: „PHILIPP! NEIN!“ Philipp: „GEH, JENNIFER! ICH KOMME NACH!“ Mit einem verzweifelten Sprung stürzten Alec und ich durch den brennenden Spalt. Der Sog war gewaltig, ein Wirbelsturm aus Farben und Klängen, bis wir schließlich auf weichem, blaugrauen Gras landeten. Die Luft hier war ruhig. Kein Singen der Architekten, kein Lärm der Menschenwelt. Wir befanden uns im Refugium der Gefallenen. Über uns schwebten gewaltige Ruinen in einem Himmel, der ständig zwischen Abenddämmerung und Nacht wechselte. Ich rappelte mich auf und starrte zurück auf das Portal, das sich gerade schloss. Im letzten Moment sah ich eine Gestalt aus dem Feuer treten und auf uns zu fliegen. Philipp landete hart neben uns, sein linker Arm war bis zum Ellenbogen in violettes Glas gehüllt, aber er lebte. Alec: „Du wahnsinniger Bastard. Du hast es geschafft.“ Philipp: (grinst schmerzverzerrt) „War… war doch gar nichts.“ Doch unsere Erleichterung währte nur kurz. Eine Gruppe von Gestalten trat aus den Schatten der schwebenden Ruinen hervor. Sie trugen keine Rüstungen der Inquisition und keine gläsernen Masken. Es waren Wesen, die zur Hälfte aus Licht und zur Hälfte aus Schatten bestanden – die wahren Bewohner des Refugiums. An ihrer Spitze stand eine Frau mit langen, silbernen Haaren und Flügeln, die wie flüssiges Metall wirkten. Die Herrscherin: „Willkommen am Ende aller Wege, Tochter der Leere. Ich bin Lilith. Und ich habe sehr lange darauf gewartet, das Kind zu sehen, das die Schöpfung entweder heilen oder endgültig zerbrechen wird.“ In diesem Moment verspürte ich einen stechenden Schmerz in meinem Unterleib. Ein Schmerz, der nichts mit Magie oder Kämpfen zu tun hatte. Jennifer: „Alec… Philipp… es geht los. Das Baby… es kommt jetzt.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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