Die Luft im Raum war kühl, doch dort, wo Philipps Hand auf meiner Schulter ruhte, breitete sich eine wohlige Hitze aus. Ich sah zu Alec, der immer noch am Fenster stand. Sein Blick war starr auf den dunklen Wald gerichtet, der das Anwesen umgab, doch seine Schultern waren angespannt. Sie hatten für mich gekämpft. Sie waren verletzt worden – für mich. Jennifer: „Warum habt ihr das getan? Ihr hättet mich einfach den Engeln überlassen können, als das Haus anfing einzustürzen. Das wäre für euch viel sicherer gewesen.“ Philipp beugte sich tiefer zu mir herab. Sein Gesicht war nun so nah, dass ich die feinen Linien um seine Augen und den dunklen Schatten seines Drei-Tage-Barts genau sehen konnte. Philipp: „Sicherheit ist langweilig, Jennifer. Und du bist das Gegenteil von langweilig. Ich habe dir gesagt, dass du zu uns gehörst. Wir lassen nicht zu, dass das Licht dir deine Wildheit raubt.“ Er strich mir mit dem Daumen über die Wange, eine Geste, die so unerwartet sanft war, dass mein Herz einen Sprung machte. Alec drehte sich nun vom Fenster weg und kam mit langsamen, raubtierhaften Schritten auf das Bett zu. Alec: „Wir sind Teufel, Jennifer. Wir sind egoistisch. Wir wollen dich nicht retten, weil wir gutherzig sind. Wir wollen dich, weil du uns vervollständigst. Das Chaos in dir ruft nach uns.“ Er setzte sich auf die andere Seite des Bettes, sodass ich nun zwischen ihnen beiden lag. Die Matratze gab unter seinem Gewicht nach. Ich fühlte mich nicht mehr wie eine Gefangene, sondern wie das Zentrum ihres Universums. Es war berauschend und beängstigend zugleich. Jennifer: „Ich weiß nicht, ob ich das sein kann, was ihr wollt. Ich bin nur eine Kellnerin, die eigentlich nur ein normales Leben führen wollte.“ Alec: „Das normale Leben ist verbrannt, in dem Moment, als du die erste Lampe in der Gasse gesprengt hast.“ Er nahm meine Hand und verschränkte seine Finger mit meinen. Seine Haut war kühler als die von Philipp, aber der Kontakt löste sofort wieder dieses silberne Funkeln unter meiner Haut aus Alec:“…
Between Devils and Angels – Kapitel 9

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