Thorned – Kapitel 76

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Als sich die Tür hinter uns schloss und das gedämpfte Lachen der anderen im Wohnzimmer nur noch wie ein fernes Echo zu hören war, fühlte es sich so an, als würde die Welt um uns herum augenblicklich verstummen. Die einzige Lichtquelle in meinem Zimmer war das sanfte Leuchten der Straßenlaternen von Melbourne, das durch die Jalousien fiel und schmale, goldene Streifen auf den Boden zeichnete. Ich atmete tief ein und spürte, wie die kühle Nachtluft meine erhitzte Haut berührte, doch bevor ich mich überhaupt richtig umsehen konnte, spürte ich bereits Alecs Hände an meiner Taille, die mich sanft, aber bestimmt zu ihm herumdrehten. Alec: „Elena… ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich mir diesen Moment in den letzten Nächten im Studio vorgestellt habe, einfach nur mit dir in einem Raum zu sein, ohne Kameras, ohne Manager und ohne die Angst, dass uns wieder jemand dazwischenfunkt.“ Ich: „Ich habe es auch kaum ausgehalten, Alec. Jedes Mal, wenn mein Handy vibrierte, hatte ich Angst, dass es eine schlechte Nachricht ist oder dass die Distanz zwischen uns doch zu groß wird, aber jetzt, wo du hier stehst, fühlt sich alles andere plötzlich so unwichtig an.“ Er trat noch einen Schritt näher, legte seine Stirn gegen meine und ich schloss die Augen, um diesen Moment der absoluten Nähe ganz in mich aufzusaugen, während sein vertrauter Duft – eine Mischung aus seinem Parfüm und dem Geruch von Freiheit – meine Sinne benebelte. Seine Daumen strichen zärtlich über meine Wangenknochen, als wollte er sicherstellen, dass ich aus Fleisch und Blut vor ihm stand und nicht nur ein schöner Traum aus seinen schlaflosen Nächten in New York war. Alec: „Ich habe gesehen, wie sehr dich die Sache mit Jonah und deinem Onkel mitgenommen hat, Elena, und es hat mich innerlich zerrissen, dass ich dich in Athen allein lassen musste, aber ich verspreche dir, dass ich ab jetzt jede Last mit dir teile, egal wie schwer sie auch sein mag.“ Ich: „Du hast mich nicht allein gelassen, Alec. Deine Nachrichten und deine Stimme waren das Einzige, was mich in dieser Zeit wirklich aufrechtgehalten hat, und die Tatsache, dass du alles gegeben hast, um früher hier zu sein, bedeutet mir mehr als jeder Song, den du jemals schreiben könntest.“ Alec: „Du bist mein wichtigster Song, Elena. Alles, was ich in New York aufgenommen habe, jede Zeile und jede Melodie, war nur für dich, weil du der Grund bist, warum ich überhaupt noch Musik mache, die einen Sinn hat.“ Er senkte seinen Kopf und küsste mich – erst ganz vorsichtig, fast fragend, als müssten wir uns erst wieder aneinander gewöhnen, doch dann wurde der Kuss tiefer und leidenschaftlicher, voller unterdrückter Sehnsucht und dem unbändigen Verlangen, die verlorene Zeit der letzten Wochen in nur wenigen Augenblicken nachzuholen. In seinen Armen fühlte ich mich zum ersten Mal seit dem Albtraum in Athen wieder vollkommen sicher, und während wir uns langsam zum Bett gleiten ließen, wusste ich, dass keine Schatten der Vergangenheit stark genug waren, um das Licht zu löschen, das wir gemeinsam entfacht hatten.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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