Thorned – Kapitel 78

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Das erste Licht des Morgens sickerte sanft durch die Lamellen der Jalousien und zeichnete goldene Streifen auf die Bettdecke, unter der ich mich langsam regte. Es dauerte einen Moment, bis mein verschlafener Verstand begriff, dass ich nicht mehr in Athen war und dass die Wärme neben mir keine Einbildung war. Ich spürte Alecs gleichmäßigen Atem an meinem Nacken und seinen Arm, der mich im Schlaf fest umschlungen hielt, als wollte er selbst unbewusst sicherstellen, dass ich nicht verschwinde. Ein wohliges Kribbeln durchlief mich, als ich an die letzte Nacht dachte – an die Zärtlichkeit, mit der er mir begegnet war, und an das unbeschreibliche Gefühl, ihm endlich so nah zu sein. Ich drehte mich vorsichtig in seinem Griff um, um ihn anzusehen, und stellte fest, dass er bereits wach war und mich mit einem unendlich sanften Lächeln beobachtete. Alec: „Guten Morgen, mein Engel. Ich habe mich gerade gefragt, ob ich träume, oder ob du wirklich so wunderschön aussiehst, wenn du aufwachst.“ Ich: „Guten Morgen… Ich glaube, ich habe noch nie so gut geschlafen wie heute Nacht. Es fühlt sich immer noch ein bisschen unwirklich an, dass du wirklich hier bist und ich nicht gleich aufwache und feststellen muss, dass du noch in New York sitzt.“ Alec: „Ich gehe nirgendwo mehr hin, Elena. Zumindest nicht ohne dich. Wie fühlst du dich? Ist alles okay bei dir?“ Ich: „Mir geht es wunderbar. Ich fühle mich… einfach nur glücklich. Und verdammt hungrig, wenn ich ehrlich bin.“ Alec lachte leise und gab mir einen sanften Kuss auf die Stirn, doch genau in diesem Moment drang ein verdächtiges Scheppern und das laute Klappern von Geschirr aus der Küche zu uns durch, gefolgt von Jack’s unverkennbarer Stimme, die versuchte, einen Song zu summen, was eher wie ein heiseres Krächzen klang. Alec: „Oh nein, es klingt so, als hätten die Jungs beschlossen, die Küche zu übernehmen. Wir sollten vielleicht nachsehen, bevor sie die Wohnung abfackeln oder Luca einen Herzinfarkt bekommt, wenn er das Chaos sieht.“ Wir zogen uns schnell etwas über und schlichen Hand in Hand in den Flur, doch schon bevor wir die Küchentür erreichten, schlug uns der unwiderstehliche Duft von frisch gebrühtem Kaffee, gebratenem Speck und Pfannkuchen entgegen. Als wir eintraten, bot sich uns ein Bild des absoluten Wahnsinns: Taylor stand mit einer Schürze, die eindeutig Isabel gehörte, am Herd und wendete kunstvoll Pancakes, während James den Tisch deckte und Jack versuchte, eine Melone zu zerlegen, ohne sich dabei die Finger abzuschneiden. Isabel: „Ah, da sind ja die Herrschaften! Setzt euch, wir haben beschlossen, dass ihr heute keinen Finger rühren müsst, nachdem ihr gestern so… nun ja, erschöpft wart.“ Jack: „Genau! Wir nennen es das ‚Überlebens-Frühstück nach der Tour‘. James hat den Saft gepresst, Taylor ist unser Chefkoch und ich… nun, ich bin für die moralische Unterstützung und die Zerstörung des Obstes zuständig.“ Taylor: „Setz dich, Alec, und du auch, Elena. Wir haben sogar Ahornsirup gefunden, den James irgendwo in seinem Koffer versteckt hatte – fragt lieber nicht, warum er Vorräte über den Atlantik schmuggelt.“ Alec: „Leute, ihr seid verrückt, aber danke. Das ist genau das, was wir jetzt brauchen. Ich hoffe nur, Luca taucht nicht gleich auf und verlangt, dass wir das alles in fünf Minuten aufessen, um zum ersten Meeting zu rennen.“ James: „Keine Sorge, Luca hat eine Nachricht geschickt – er verspätet sich um zwei Stunden, weil er wohl selbst erst mal den Jetlag ausschlafen muss. Wir haben also alle Zeit der Welt.“ Ich ließ mich lachend auf einen der Stühle sinken und beobachtete, wie meine Freunde und der Mann, den ich liebte, den Raum mit einer Energie füllten, die all die dunklen Schatten der letzten Wochen endgültig vertrieb. Während wir gemeinsam aßen, lachten und Pläne für den Tag in Melbourne schmiedeten, wusste ich, dass dies der wahre Anfang unseres gemeinsamen Lebens war.

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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