Thorned – Kapitel 86

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Taylor trat mit einer beängstigenden Ruhe einen Schritt vor und schob sich zwischen Alec und Chris. Er verschränkte die massiven Arme vor der Brust und sah auf meinen ehemaligen Chef herab, wobei sein Blick so eisig war, dass Chris unwillkürlich einen halben Schritt zurückwich. Taylor: „Ganz ruhig jetzt. Chris, oder? Hör mal zu, wir hatten alle einen langen Tag und die Nerven liegen blank. Aber was du hier gerade abziehst, ist nicht nur unprofessionell, sondern verdammt peinlich für einen Mann in deinem Alter.“ Chris: „Das ist eine rein geschäftliche Angelegenheit, die euch nichts angeht! Elena hat einen Vertrag gebrochen und…“ Taylor: „Vertrag hin oder her, die Sache ist durch. Du stehst hier in einem privaten Bereich und belästigst eine Frau, die nichts mehr mit deiner Kanzlei zu tun hat. Wenn du wirklich rechtliche Ansprüche hast, schick einen Brief an Luca – unser Management liebt es, solche Sachen zum Frühstück zu fressen. Aber hier und jetzt? Hier ist Endstation.“ Isabel: „Genau so ist es. Und jetzt dreh dich um und geh, bevor die Security dich nicht nur rausbegleitet, sondern die Presse draußen auch noch ein Foto davon macht, wie der seriöse Kanzlei-Chef aus dem Gebäude geworfen wird.“ Chris sah von Taylor zu Alec, der immer noch sichtlich mit seiner Wut kämpfte, und schließlich zu mir. Er merkte wohl, dass er hier gegen eine Mauer rannte, die er mit seinen Drohungen nicht zum Einsturz bringen konnte. Chris: „Das ist noch nicht vorbei, Elena. Du wirst schon noch sehen, was du davon hast, dich mit diesen Leuten einzulassen.“ Taylor: „Doch, Chris. Das ist jetzt vorbei. Schönen Tag noch.“ Taylor blieb wie eine unbezwingbare Statue stehen, bis Chris sich schließlich mit einem wütenden Schnauben umdrehte und den Flur in Richtung Ausgang hinunterstürmte. Erst als die schwere Tür hinter ihm ins Schloss fiel, entspannte sich Taylor merklich und legte Alec eine Hand auf die Schulter. Taylor: „Lass ihn ziehen, Alec. Der Typ ist ein kleiner Fisch, der nur laut bellt, weil er seinen besten Mitarbeiter verloren hat. Er ist es nicht wert, dass du dir die Pressekonferenz von vorhin dadurch ruinierst.“ Alec: „Er hat sie angeschrien, Taylor. Ich hasse es, wenn Leute glauben, sie könnten so mit ihr umspringen, nur weil sie denken, sie wären etwas Besseres.“ Alec wandte sich zu mir und nahm meine Hände in seine. Sein Blick war voller Sorge, und ich spürte, wie das Zittern in meinen Gliedern langsam nachließ. Alec: „Geht es dir gut, Elena? Tut mir leid, dass du dich mit dem Kerl schon wieder rumschlagen musstest. Ich hätte ihn am liebsten eigenhändig rausgeworfen.“ Ich: „Es ist okay, Alec. Taylor hat recht, er ist es nicht wert. Ich bin nur froh, dass ihr gekommen seid. Das Kapitel mit der Kanzlei ist für mich abgeschlossen, egal wie sehr er versucht, es wieder aufzureißen.“

*Sämtliche Bilder wurden mittels KI erstellt und dienen der kreativen Inspiration sowie zur Unterhaltung

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